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Wer nicht die volle Lizenzgebühr für Windows 10 ausgeben will, muss einen kleinen Umweg gehen.

Wir verraten den Trick

So kommen XP- und Vista-Nutzer günstiger an Windows 10

München - User mit einer neueren Windows-Version als XP oder Vista bekommen das neue Windows 10 geschenkt, die anderen zahlen dagegen rund 120 Euro. Wer aber einen Trick kennt, kommt billiger weg.

Ende Juli will Microsoft das neue Windows 10 veröffentlichen. Nutzt man noch das ältere Windows XP oder Windows Vista, würde bei einem Upgrade die volle Lizenzgebühr von rund 120 US-Dollar (105 Euro) fällig. Doch so viel muss man gar nicht ausgeben.

Wenn der eigene Rechner leistungsfähig genug ist, können Nutzer von XP und Vista günstiger an ein frisches Windows kommen, berichtet "Chip.de". Dazu muss der Rechner zunächst auf Windows 7 umgestellt werden. Das weit verbreitete System gibt es ab rund 30 Euro im Handel. Mit dem 2009 veröffentlichten System ist der kostenlose Umstieg auf Windows 10 möglich.

Laut Microsoft benötigt ein Computer für Windows 10 mindestens einen Prozessor mit 1 Gigahertz Taktfrequenz, 1 Gigabyte Arbeitsspeicher (zwei für die 64-Bit-Version) und etwa 20 Gigabyte Festplattenspeicher.

Nutzer von Windows 7 und 8 können kostenlos auf die Version 10 des Betriebssystems aktualisieren. Wer noch Windows Vista oder XP auf dem Rechner hat, muss hingegen eine Lizenz kaufen - es sei denn, er wird und bleibt Tester (Insider) des neuen Windows 10. Dann muss er aber auch nach der Veröffentlichung des neuen Microsoft-Betriebssystems am 29. Juli immer weiter mit der jeweils aktuellsten Vorabversion (Preview Build) arbeiten und akzeptieren, dass etwa Fehler aufgezeichnet und an Microsoft gesendet werden.

Die jeweilige Vorabversion kann außerdem unter Umständen Fehler enthalten oder nicht so stabil laufen wie erhofft. Dieses Risiko lässt sich aber beim Anmelden durch Auswahl des Bezugs der Updates über den sogenannten Slow-Ring minimieren. Denn dann sind die Vorabversionen zumindest schon einmal von Nutzern im sogenannten Fast-Ring getestet worden, und die gröbsten Fehler dürften ausgebügelt sein.

Windows-Insider-Programm

Windows-Blog-Eintrag (eng.)

dpa

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