+
Umstrittene Lokalisten-Werbung.

Lokalisten.de am Pranger

Soziale Netzwerke sollen Spaß machen. Meistens tun sie das auch, doch in dieser Woche haben gleich zwei, Lokalisten und Xing, makabre Werbung gemacht.

Eine Werbekampagne des Sozialen Netzwerkes Lokalisten.de, das zu ProsiebenSat1 gehört, lässt selbst stumpfen Gemütern den Atem stocken. Es zeigt Figuren, die erhängt werden sollen. Nur eine wird gerettet, die anderen baumeln im Hintergrund an ihren Galgen. Die Botschaft der Werbeagentur DDB in Berlin soll wohl sein, dass wer bei Lokalisten.de angemeldet ist, immer einen Freund findet, der ihn rettet. Alle anderen nicht. Das Blog Meetinx.de hat schon Reaktionen. Die Prosieben-Tochter SevenOne Intermedia sagte, sie habe von der Werbung keine Kenntnis gehabt und mahnte die Agentur ab.

Ähnliche Empörung löste Anfang der Woche bereits ein Online-Game des Netzwerks Xing aus, berichtet der Münchner Merkur. Hier sprangen Menschen aus Verzweiflung über die Finanzkrise von Häuserdächern und der Spieler musste ihnen Xing-Fallschirme anschnallen, um sie zu retten. Das Spiel verschwand schnell wieder.

Facebook macht fast immer Spaß

Der Künstler Matt Held aus New York findet, Facebook ist die totale Zeitverschwendung, trotzdem begann sein aktuelles Projekt mit den Bildern von Facebook-Usern.

Der Künstler verwandelt Profilfotos in große Gemälde. In einem Interview erzählt Held der Süddeutschen Zeitung, dass er zuerst nur den Hautton seiner Frau einem Foto nachempfinden wollte, schließlich Spaß am Zeichnen der Profilbilder hatte und ein positives Echo erntete. Bei Facebook hat seine Gruppe laut SZ 1800 Mitglieder und ein Blog gibt es auch.

Schon seit einer Woche geistern Meldungen über die Terms of Service von Facebook durch die Medien. In der vergangenen Woche änderte Facebook die Nutzungsbedingungen klammheimlich, um die Daten der Nutzer, die ihren Account löschen, dennoch behalten zu können. In dieser Woche nahm das Portal die Änderungen zurück. Angeblich kann man seinen Account mit allen Daten jetzt wieder vollständig löschen. Netzwertig hat das Hickhack zusammengefasst. Die NZZ fragt: "Ist Facebook böse geworden?".

Bei Allfacebook gibt's zehn Tipps, wie man sich und seine Daten bei Facebook gegen Spähattacken oder Hacker schützt. Dazu zählt der richtige Umgang mit Friend Lists und wie man seine Suchergebnisse überprüft.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sprache für einzelne Programme festlegen
Microsoft Windows ist in vielen Sprachen einsetzbar. Wer unterschiedliche Sprachen setzt und davon auch Gebrauch machen möchte, kann Windows zur Mehrsprachigkeit …
Sprache für einzelne Programme festlegen
Virtuelles Whiteboards für Online-Meetings
Wer gerne Meetings im Netz abhält, um sich mit Kollegen oder Partnern auszutauschen, der wird das virtuelle Whiteboard FlockDraw zu schätzen wissen.
Virtuelles Whiteboards für Online-Meetings
Die neue GoPro Hero6 Black im Test
Die neue Top-Action-Cam aus dem Hause GoPro heißt Hero6 Black. Sie kann im Vergleich zu ihrem Vorgänger mit einigen Neuerungen aufwarten. Allerdings schlägt sich das …
Die neue GoPro Hero6 Black im Test
Mobiles Gaming ohne Einschränkungen: Gaming-Laptops im Test
Anspruchsvolles Gaming geht auch auf Laptops, die es mittlerweile durchaus mit den Gaming-Towern aufnehmen können.Welche Modelle sind empfehlenswert?
Mobiles Gaming ohne Einschränkungen: Gaming-Laptops im Test

Kommentare