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Der Verlust eines nahestehenden Menschens ist schmerzhaft. Beileidsbekundungen sollten daher persönlich übermittelt werden, nicht über ein soziales Netzwerk. Foto: Julian Stratenschulte

Soziale Netzwerke sind kein Ort für Beileidsbekundungen

Frankfurt (dpa/tmn) - Der Tod eines Menschen erfordert ein gewisses Fingerspitzengefühl. Sein Beileid sollte man daher nicht über ein soziales Netzwerk ausdrücken. Der klassische Brief eignet sich eher.

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, kann Anteilnahme für die Hinterbliebenen tröstlich sein. Sein Beileid sollte man allerdings nicht unbedingt über soziale Netzwerke wie Facebook ausdrücken, sagt Lis Droste von der Vereinigung Etikette Trainer International. Ein Pinnwandeintrag auf Facebook entspreche nicht der Etikette. Diese virtuelle Form der Anteilnahme sei eher an die breite Masse gerichtet und nicht an die Familie des Verstorbenen. "Trauern und Kondolieren ist eine private Sache und gehört nicht in das Internet", erklärt die Stilexpertin. Wer Familienangehörigen sein Beileid aussprechen will, sollte das so persönlich wie möglich tun. "Karten und Briefe sind besser geeignet als E-Mails und Kurznachrichten."

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