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Mit der Spam-Nachricht "Messanger Kundenbonus" wollen Kriminelle WhatsApp-Nutzer abzocken.

Kriminelle locken mit Kundenbonus

Neue Spam-Nachricht überschwemmt WhatsApp

München - Warnung an alle WhatsApp-Kunden: Mit einer neuen Spam-Nachricht haben es Kriminelle auf das Geld der Nutzer abgesehen. Die Nachricht "Messanger Kundenbonus" sollte ignoriert werden.

Es ist eine Nachricht von einer unbekannten Nummer. "Messanger Kundenbonus" steht darin, sonst nichts. Rechts daneben ist das WhatsApp-Symbol zu sehen. Wer so eine Nachricht über WhatsApp bekommt, sollte vorsichtig sein und ignoriert sie am besten.

"Messanger Kundenbonus" ist eine neue Spam-Nachricht, die derzeit die Runde macht. Die Absender haben es auf das Geld der WhatsApp-Nutzer abgesehen. Allein der auffällige Rechtschreibfehler lässt aufmerken: In allen Nachrichten steht "Messanger" statt "Messenger".

Bisher gibt es acht Absender-Nummern

Wer für die Spam-Nachrichten verantwortlich ist, ist derzeit noch unklar. Mimikama, dem Webauftritt der Facebookseite "Zuerst denken - dann klicken", sind bisher acht Nummern bekannt, von denen die Nachricht verschickt wurde.

Auch "888-Casino" ist eine Spam-Nachricht

Erst vor wenigen Tagen wurden WhatsApp-Kunden vor der Spam-Nachricht "888-Casino" gewarnt. Woher die Betrüger die Telefonnummern der WhatsApp-Kunden haben, stellt die Facebook-Tochter vor ein Rätsel. Immerhin feilt der Konzern weiter an der Sicherheit des Messengers.

Facebook kaufte WhatsApp vor einem Jahr

Es ist gut ein Jahr her, da kaufte Facebook den führenden Messaging-Dienst WhatsApp für 22 Milliarden Dollar. Die Nutzerzahlen von WhatsApp sind seither gestiegen. Im Januar 2015 waren es rund 700 Millionen. Und das obwohl Datenschützer den Zusammenschluss nach wie vor skeptisch sehen.

Schutz vor WhatsApp-Betrügern

Auch die immer wiederkehrenden Spam-Nachrichten dürften an der Beliebtheit nichts ändern. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Nachrichten, bei denen der WhatsApp-Nutzer nicht weiß, woher sie kommen, sollten am besten einfach ignoriert werden. Außerdem können Nutzer den Absender unter dem Menüpunkt "Datenschutz" blockieren.

Eigene Nachrichten kann man übrigens privat halten, indem man sie mit einem Passwort schützt. Das geht bei WhatsApp zwar nicht direkt. WhatsApp-Nutzer können aber durch Apps von Drittanbietern ein Passwort einrichten.

Manchmal ist auch hilfreich, den Online-Status zu verbergen, damit nicht jeder sieht, wann man zuletzt online war. Das funktioniert über die Sicherheitseinstellungen.

Anruffunktion steht kurz vor Veröffentlichung

Übrigens berichten verschiedene Nachrichtenportale über eine bevorstehende Neuigkeit. Scheinbar steht WhatsApp nun tatsächlich kurz davor eine Anruffunktion global einzuführen.

Susanne Weiß

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