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Die "Spectacles" bestechen mit ansehnlichem Design und hochmoderner Innovation.

Der Messenger-Dienst erfindet sich neu 

Die "Spectacles": Snapchats spektakuläre Innovation

Los Angeles - Vieles wird sich verändern: Der Snapchat-Gründer Evan Spiegel hat jetzt den neuen Namen seiner App verkündet - und sein erstes Hardware-Produkt vorgestellt. 

Prägnanter, hochmoderner, schicker: Die Geschäftsführung des Instant-Messenger-Dienst "Snapchat" hat maßgebliche Schritte eingeleitet, um ihr Image als eine der angesagtesten Teenie-Apps zu festigen.

Der Chat wird dabei offenbar keine tragende Rolle mehr spielen – "Snapchat" soll ab sofort nämlich den kurzen und bündigen Namen "Snap" tragen. Außerdem hat der Anbieter sein erstes Hardware-Produkt vorgestellt: Die sogenannten "Snap Spectacles". Dabei handelt es sich ummodische Sonnenbrillen mit eingebauter Kamera im Bügel. 

Mit deren Hilfe können nach manuellem Knopfdruck zehn Sekunden lange Videos aus der Perspektive des Trägers aufgenommen und über WLAN oder Bluetooth automatisch mit dem Smartphone synchronisiert werden. Die Filmschnipsel werden dabei in der Rubrik "Snapchat Memories" gespeichert und anschließend je nach Wunsch mit der Snap-Community geteilt.

Der Blickwinkel entspricht dem menschlichen Sehen

Die Videos sollen dem menschlichen Sehen tatsächlich gerecht werden, was sich natürlich auch im Preis der Brillen widerspiegelt: 130 US-Dollar kostet eine Brille, die in drei Farben erhältlich ist. 

Anfangs sollen die Hightechprodukte allerdings nur in geringer Stückzahl verkauft werden: "Wir werden bei der Einführung auf einen langsamen Ansatz setzen. Es geht darum, herauszufinden, wie das ins Leben der Leute passt und ob es ihnen gefällt", erklärte der Snap-Chef Evan Spiegel dem Wall Street Journal. 

Das vermeintlich spektakuläre Produkt ist tatsächlich mit Vorsicht zu behandeln - vor circa zwei Jahren hatte Google nämlich ebenfalls eine Brille mit eingebauter Kamer, die sogenannte "Google Glass", auf den Markt gebracht, die allerdings geradezu jämmerlich floppte. 

Man darf also gespannt sein, ob sich mit den Spetacles das Drama von damals wiederholen wird, oder die Marktlücke nun tatsächlich erfolgreich geschlossen wurde. 

sl

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