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Vorsicht vor Datenverlust: Die Lebensdauer einer Festplatte ist stark von ihrer jeweiligen Lagerung abhängig. Foto: Matthias Balk

Speichermedien haben ein Haltbarkeitsdatum

Regelmäßige Datensicherung schützt vor dem Verlust privater Dateien. Aber auch die Speichermedien halten nicht ewig - und sollten daher regelmäßig ersetzt werden.

München (dpa/tmn) - Private Daten wie Dokumente, Fotos und Videos lassen sich einfach auf CD, DVD, USB-Stick oder Festplatte speichern. Doch diese Medien halten nicht ewig.

Die von den Herstellern garantierten Lebensdauern sind stark von optimalen Lagerbedingungen abhängig, berichtet die Zeitschrift "PC go" (Ausgabe 5/16). Die Scheiben und Chips mögen nämlich keine Temperaturschwankungen und hohe Luftfeuchtigkeit.

Für die optimale Lagerung wird ein luftdicht abschließbarer Kunststoffkoffer empfohlen. Der Lagerraum sollte keine hohen Temperaturschwankungen haben und weder sonderlich feucht noch übermäßig trocken sein.

Bei optischen Medien wie CD, DVD oder Bluray sollten Nutzer mit einer sicheren Speicherdauer von maximal fünf Jahren kalkulieren, Festplatten halten bei guter Lagerung problemlos zehn Jahre durch. USB-Sticks halten die Experten als Langzeitspeicher für ungeeignet. Wer sie dennoch benutzen möchte, sollte hochpreisige Modelle bekannter Anbieter nutzen. Sicherer sind SSD-Speicherchips, die auf höherwertige Flash-Speichermodule setzen.

Als technisch sicherste Lösung kommt eine Speicherung der Daten auf Online-Datenspeichern infrage. Hier lagern die Daten gesichert und auf mehrere Speicher verteilt. Zudem übernimmt hier der Anbieter das Anlegen von Backups.

Ein technischer Datenverlust ist hier sehr unwahrscheinlich. Zu den Nachteilen gehört aber der Preis - Festplatten und Rohlinge sind meist günstiger. Hinzu kommt das Risiko von Datendiebstahl oder - je nach Anbieter - fragwürdiger Datenschutz. Der Rat der "PC go": die wichtigsten Daten in die Cloud, alles andere auf Festplatten, DVD oder Bluray.

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