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Genau hinschauen lohnt sich, damit die Spende auch da ankommt, wo sie hin soll.

So erkennen Sie Fakes

Miese Masche mit Facebook-Spendenaufrufen

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München - Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Gerade in sozialen Netzwerken wird es den Usern besonders einfach gemacht, Gutes zu tun. Doch auch hier gibt es schwarze Schafe.

Sobald es draußen früher dunkel wird, rücken die Menschen näher zusammen und denken auch mal an andere. Anders ist die unglaubliche Spendenbereitschaft der Deutschen zur Weihnachtszeit wohl nicht zu erklären.

Laut einer Studie des "GfK" im Auftrag des deutschen Spendenrates haben die Deutschen von Januar bis August rund 2,7 Milliarden Euro gespendet. Deutlich mehr als im Jahr zuvor. Das Geld sitzt also locker. Zusammen mit den Weihnachtsspenden könnte es dieses Jahr wohl einen neuen Rekord geben.

Abkassieren in der Vorweihnachtszeit

Doch immer wieder mischen sich auch schwarze Schafe unter die Organisationen, die wirklich Menschen oder Tieren in Not helfen wollen. Nicht immer sind diese auch klar zu erkennen. Gerade bei Facebook tummeln sich oft falsche Spendenangebote, die tatsächlich nur ein Ziel haben: Abkassieren.

Die Masche ist häufig ähnlich: Ein trauriges Bild von einem kranken Kind, ein Hund mit verfilztem Fell und Dackelblick, wird von Freunden oder öffentlich geteilt. Darunter in roten Lettern die herzzerreißende Geschichte des Hilfsbedürftigen. Der User will sich schon die PayPal-Daten rauskopieren, denn schnelle Hilfe scheint Not zu tun. Doch Vorsicht!

So gehen Sie auf Nummer sicher

Zunächst sollten Sie sich über die dahinterstehende gemeinnützige Organisation oder den eingetragenen Verein informieren. Auch bekannte Namen können genutzt werden, um Hilfsgelder abzugreifen. Hilfreich kann hier das blaue Häkchen neben dem Profilnamen sein, das Original von Fälschung unterscheidet. Viele große Organisationen haben ihre Seite bereits offiziell von Facebook verifizieren lassen. Ein Blick ins Impressum oder auf die offizielle Homepage kann auch nicht schaden.

Bei Spendenaktionen, wie zum Beispiel aktuelle von UNICEF, braucht es nur einen "Like" und keine Überweisung, um den Spendentopf zu füllen. Kursieren nur einzelne Bilder, deren Herkunft nicht mehr nachzuvollziehen ist, lieber den Daumen runter statt rauf. Denn an selbst hochgeladenen Bilder verdient nur das Selbstbewusstsein von "Like"-Haschern und nicht die Aktion selbst.

Auch das Vereinsregister kann übrigens dabei helfen, herauszufinden, ob es den Verein überhaupt gibt und wer dahintersteckt. Jedes Bundesland führt die Register unterschiedlich, generell gilt aber: Im zuständigen Amtsgericht können die Einträge in der Regel kostenlos eingesehen werden.

Auch dieses Jahr: Die tz-Spenden-Aktion gemeinsam mit UNICEF:

tz-Aktion für Unicef: Spenden Sie für Flüchtlingskinder

vf

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