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Wer Wert auf den Datenschutz legt, kann die erweiterte Spotlight-Suche abschalten. Foto: Apple

Spotlight-Suche auf Macs die Flügel stutzen

Berlin (dpa/tmn) - Seit der neuesten OS-X-Version kann Spotlight nicht nur auf dem eigenen Mac nach Informationen suchen, sondern auch im Internet. Dadurch werden Daten an den Apple-Server übermittelt. Wer das nicht möchte, kann die erweiterte Suchfunktion deaktivieren.

Die Spotlight-Suche im neuen Mac-Betriebssystem OS X Yosemite durchsucht nicht mehr nur den Computer, sondern auch das Internet. Dabei werden Standort, Sucheingaben und Daten zur Nutzung der Spotlight Suggestions genannten erweiterten Suche an Apple-Server gesendet und dort in anonymisierter Form ausgewertet. Das soll etwa helfen, um bessere Suchergebnisse zu liefern, erklärt das Unternehmen in seinem Support-Bereich. Wer mit der Weiterleitung und Auswertung der Daten nicht einverstanden ist, kann das ebenso wie die Weiterleitung von Sucheingaben an die Microsoft-Suchmaschine Bing in den Systemeinstellungen unter Spotlight-Einstellungen deaktivieren.

Um der Spotlight-Suche die Flügel zu stutzen, werden einfach die Häkchen bei Spotlight Suggestions und Bing Web Searches entfernt. Die Standortübermittlung im Zusammenhang mit Spotlight Suggestions lässt sich über die Privatsphäre-Einstellungen in den Systemeinstellungen ausschalten. Apple weist darauf hin, dass dann aber zur ungefähren Bestimmung der geografischen Region des Nutzers immer noch die IP-Adresse herangezogen wird.

Support-Eintrag von Apple (eng.)

Privacy-Erklärung zur Spotlight-Suche (eng.)

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