Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

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Spürhunde in der Datenflut

- Am Anfang waren die unendlichen Weiten des Internet - und das Bedürfnis seiner ersten Nutzer, sich darin besser zu Recht zu finden. Je schneller das Internet wuchs, desto schwieriger wurde es, interessante Dokumente oder Webseiten darin aufzuspüren. Die logische Konsequenz war die Entwicklung von Suchmaschinen, die den Webnutzern das Leben leichter und das Internet transparenter machen sollten.

<P></P><P>Mittlerweile gibt es nicht nur einige wenige Suchmaschinen-Giganten wie früher Altavista oder Fireball, sondern eine schier unüberschaubare Anzahl von Suchmaschinen, die sich einer wechselnden Beliebtheit bei den Internet-Nutzern erfreuen. Was sich bis heute nicht verändert hat, sind die unterschiedlichen Funktionsweisen der einzelnen Suchhilfen.</P><P>Suchroboter und manuelle Kataloge </P><P>Bei einer Suchmaschine (Google, Altavista) durchforstet ein sogenannter Suchroboter in regelmäßigen Abständen automatisch das Internet, sammelt Daten und legt diese in einer Datenbank, dem Index, ab. Diese Datenbanken werden automatisch erstellt und sind meist sehr umfangreich. Wenn man eine Suche über eine Suchmaschine startet, wird die Datenbank des Anbieters nach passenden Ergebnissen durchsucht und die Treffer in einer Ergebnisliste präsentiert. Dabei erhält man zwar meist sehr umfangreiche und aktuelle Ergebnisse, da diese aber nur automatisch erstellt werden, sind auch falsche oder irrelevante Seiten darunter. </P><P>Ein Katalog (Yahoo, Web.de) wird dagegen meist manuell erstellt. Eine Redaktion durchsucht das Web und nimmt Anmeldungen von Webseiten entgegen, die anschließend sortiert und katalogisiert werden. Kataloge sind meist nach Themengruppen geordnet, bieten qualitativ gute Ergebnisse und scheinen gerade für Einsteiger ideal. Dafür haben sie einen geringeren Datenbestand und sind häufig weniger aktuell. </P><P>Metasuchmaschinen wiederum betreiben, mit Einverständnis der anderen Suchmaschinenbetreiber, eigentlich Datenklau: Sie haben keinen eigenen Datenbestand und durchsuchen stattdessen die Datenbanken anderer Suchmaschinen. Eine Metasuche eignet sich für die Recherche nach ausgefallenen Themen oder für die Materialsammlung zu wissenschaftlichen Arbeiten. </P><P>Wie auch in anderen Bereichen, so gibt es bei den Suchmaschinen einen immer stärkeren Konzentrationsprozess zu beobachten: Auch wenn außen noch ein anderer Name drauf steht, so kommen die Inhalte doch immer häufiger von ein und demselben Anbieter: Um die Attraktivität ihrer Suchfunktionen zu erhöhen, gehen immer mehr Katalog- und Suchmaschinenbetreiber untereinander Kooperationen ein. Im Augenblick lässt sich quasi eine Zweiteilung des Marktes feststellen. </P><P>Die derzeit erfolgreichste Suchmaschine Google beliefert auch die Suchfunktionen von T-Online, AOL und Netscape. Zum zweiten großen Global Player ist seit der Übernahme der Suchmaschine Inktomi Yahoo! geworden. Wer seine Suche über MSN oder Web.de startet, bekommt automatisch Ergebnisse von Yahoo/Inktomi geliefert, wenn die Suche im eigenen Katalogindex ohne Erfolg geblieben ist. Auch Lycos und Fireball greifen auf Yahoo/Inktomi zurück. </P><P>Doch trotz zunehmender Kommerzialisierung und Konzentration bleibt der Bereich der Suchmaschinen in Bewegung. Der neueste Anbieter kommt aus Martinsried bei München und nennt sich www.seekport.de. Seit März stellt sich die deutsche Suchmaschine den etablierten Konkurrenten und bringt gleich zwei Vorteile mit ins Rennen: Den derzeit größten deutschsprachigen Gesamtindex und ein deutsches Redaktionsteam, das den Index pflegt.</P><P>Adressen: </P><P>www.altavista.de</P><P>www.fireball.de </P><P>www.lycos.de</P><P> www.google.de</P><P> www.yahoo.de</P><P> www.web.de</P><P> www.seekport.de</P><P> </P>

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