Beim Portal miwangu.com lassen sich Stadtteile bewerten. Foto: Jörg Schieb/Miwangu

Neues Portal

Stadtteile bewerten mit Miwangu

Auch Stadtteile lassen sich jetzt in einem Bewertungsportal bewerten: Eine große Hilfe für alle, die sich für eine Wohnung interessieren oder umziehen wollen.

Meerbusch (dpa-infocom) – Im Netz gibt es Bewertungsportale für (fast) alles. Nutzer können Hotels rezensieren, Restaurantkritiken verfassen, Friseure und Klempner bewerten oder Konzerte und Theateraufführungen beurteilen. Nun gibt es eine solche Plattform sogar für einzelne Stadtteile.

Auf miwangu.com bewerten Nutzer Stadtteile, in denen sie wohnen oder mal gewohnt haben. Sie beurteilen das Freizeit- und Kulturangebot, Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten sowie viele andere Dinge – etwa Sauberkeit, Anbindung an den Nahverkehr, Parkplatzsituation, Einkaufsmöglichkeiten, Angebot an Ärzten und dergleichen. Aus den Kritiken errechnet miwangu eine Gesamtpunktzahl (Score), die eine Auskunft darüber geben soll, wie lebenswert ein Stadtteil ist. Laut den Machern des Portals wird dabei jede Bewertung redaktionell geprüft und erst dann in den Score mit einberechnet. Zusätzlich gibt es Statistiken und Infos zur Einwohnerzahl und -dichte, dem Mietniveau und der Kriminalitätsrate.

Auf Wunsch lassen sich Stadtteile auch miteinander vergleichen. Der Dienst stellt die einzelnen Kriterien dann übersichtlich nebeneinander dar. Außerdem gibt es eine Filterfunktion, um Stadtteile mit bestimmten Eigenschaften zu finden. Das hilft eventuell bei der Wohnungssuche in der Fremde.

Die Anwender müssen sich nicht anmelden, um mitzumachen, sondern können auf der Webseite gleich ihr Urteil abgeben und in den einzelnen Kategorien einen bis fünf Sternen vergeben – auf Wunsch aber auch Kommentare verfassen. Miwangu fragt, wann und wie lange der Nutzer in dem Stadtteil gewohnt hat. Je länger er schon nicht mehr dort lebt, desto weniger Gewicht hat die Punktevergabe beim Score.

Miwangu

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
YouTube und Instagram verschärfen ihren Konkurrenzkampf um Anbieter von Videoinhalten. Bei der Google-Videoplattform werden sie künftig auch Geld mit kostenpflichtigen …
YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
Google bringt eigene Podcast-App für Android
Podcasts erreichen immer mehr Zuhörer. Google schließt sich mit einer eigenen Android-App dem Boom an und will mit der Empfehlung von Inhalten auf Basis der …
Google bringt eigene Podcast-App für Android
Top-Apps: Mobiles Navi und Live-Übertragung
Alle vier Jahre weicht das Sommerloch der WM-Euphorie. Das Fußball-Turnier begeistert weltweit und beeinflusst auch die wöchentlichen App-Charts.
Top-Apps: Mobiles Navi und Live-Übertragung
Firefox mit Add-ons Speicherdiät verordnen
Der Firefox-Browser braucht bekanntlich viel Speicherplatz. Sind viele Tabs gleichzeitig geöffnet, kann darunter die Geschwindigkeit leiden. Mit zwei kleinen Add-ons …
Firefox mit Add-ons Speicherdiät verordnen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.