+
Wertiger Auftritt: Die Pebble Time Steel gibt es bald auch mit Gehäuse und Armband aus Edelstahl. Foto: Pebble

Stahl-Version der Smartwatch Pebble vorgestellt

Barcelona (dpa/tmn) - Pebble legt seine Smartwatch als Stahl-Version auf und öffnet die neuen Modelle für smarte Armbänder von Drittentwicklern. Das hat CEO Eric Migicovsky auf dem Mobile World Congress (2. bis 5. März) bekanntgegeben. Die Pebble Time Steel soll über die Crowdfundingplattform Kickstarter finanziert werden und ab Juli für rund 300 Euro verfügbar sein. Unterstützer des Projekts zahlen mit knapp 260 Euro etwas weniger.

Im Inneren steckt die gleiche Hard- und Software wie im Kunststoffmodell Pebble Time, das jüngst vorgestellt wurde. Die Stahl-Version ist allerdings etwas dicker und bringt mit zehn Tagen Nutzung annähernd die doppelte Batterielaufzeit. Das unterscheidet Pebbles Uhren von aktuellen Modellen auf Android-Wear-Basis oder anderen Betriebssystemen. Erreicht wird dies über ein farbiges E-Ink-Display, das im Gegensatz zu LCD- oder OLED-Anzeigen sehr sparsam arbeitet. Pebbles smarte Uhren arbeiten mit Android und iOS-Geräten zusammen. Windows Phone unterstützen sie bislang nicht, was sich nach Unternehmensangaben vorerst nicht ändern soll.

Über eine neue Schnittstelle an der Rückseite der Uhr können Nutzer auch Uhrenarmbänder von Drittentwicklern montieren. Mit den sogenannten Smartstraps kann die Uhr um zahlreiche Funktionen erweitert werden, wie Migicovsky erklärt. Denkbar sind etwa Pulsmessung oder NFC-Bezahllösungen. "Wir verstehen uns als offene Plattform, zu der andere mit ihren Spezialfähigkeiten beitragen können", sagt Monica Islas von Pebble. Die Armbänder - noch gibt es keine - sollen 50 bis 100 US-Dollar kosten (rund 42 bis 85 Euro).

Webseite zum Mobile World Congress (engl.)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Apple räumt Probleme mit Macbook-Tastaturen ein - kostenfreie Reparatur angeboten
Apple hat eingeräumt, dass es mit Tastaturen der neueren Macbook-Laptops Probleme gibt. Das US-amerikanische Technologieunternehmen reagiert mit kostenloser Reparatur.
Apple räumt Probleme mit Macbook-Tastaturen ein - kostenfreie Reparatur angeboten
Google schickt in Deutschland wieder Kamera-Autos auf die Straßen - das ist der Grund
Die Kamera-Autos von Google sind wieder auf den Straßen in Deutschland unterwegs - allerdings nicht, um ihr Bild-Material für den Online-Dienst Street View zu verwenden.
Google schickt in Deutschland wieder Kamera-Autos auf die Straßen - das ist der Grund
YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
YouTube und Instagram verschärfen ihren Konkurrenzkampf um Anbieter von Videoinhalten. Bei der Google-Videoplattform werden sie künftig auch Geld mit kostenpflichtigen …
YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
Google bringt eigene Podcast-App für Android
Podcasts erreichen immer mehr Zuhörer. Google schließt sich mit einer eigenen Android-App dem Boom an und will mit der Empfehlung von Inhalten auf Basis der …
Google bringt eigene Podcast-App für Android

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.