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In eine Grafik in den Regenbogenfarben hat Google am Freitag sein Suchmaschinenlogo geändert.

Olympische Spiele in Sotschi

Google Doodle gegen Schwulenfeindlichkeit

München - Neues Doodle: Google setzt ein Zeichen gegen Homophobie in Russland. Und hat passend zum Start der Olympischen Spiele sein Suchmaschinenlogo in Regenbogenfarben gekleidet.

Als Zeichen gegen Diskriminierung bei den Olympischen Spielen im russischen Sotschi hat Google sein Suchmaschinenlogo in ein Symbol mit den Farben des Regenbogens geändert. Die Regenbogenfahne ist das Zeichen der Homosexuellen-Bewegung. Russland steht unter anderem wegen seines Umgangs mit Homosexuellen in der Kritik, viele Sportler und Politiker mahnten daher vor dem Start der Winterspiele am Freitag in Sotschi zur Wahrung der Rechte aller Teilnehmer und Zuschauer.

In den Farbbalken des Google Doodles, also des Titelbildes der Suchmaschine, ist jeweils eine Wintersportart zu sehen, unter anderem Eishockey und Eiskunstlauf. Unter dem Suchfeld steht ein Auszug aus der Olympischen Charta.

"Die Ausübung von Sport ist ein Menschenrecht. Im Sinne des olympischen Gedankens muss jeder Mensch die Möglichkeit zur Ausübung von Sport ohne Diskriminierung jeglicher Art haben", steht dort geschrieben. Wer auf das Logo klickt, erhält Suchergebnisse zur Olympischen Charta.

Olympia 2014 in Sotschi: Alle Infos im Wettkampf-Planer

Das Doodle - ein Zeichen von Google in Richtung Russland und gegen Homophobie. Entstanden sind die Google-Titelbilder übrigens bereits im Gründungsjahr der Suchmaschine 1998. Die beiden Unternehmensgründer Sergei Brin und Larry Page wollten das Burning Man-Festival in Nevada besuchen. In Anlehnung an den „Brennenden Mann“ des Festivals fügten sie ein Strichmännchen in das Google-Logo ein und erfanden damit das erste Google-Doodle.

Seitdem gab es in unregelmäßigen Abständen immer wieder Google Doodles. Nun zieren das Suchmaschinen-Logo passend zum Beginn der Olympischen Spiele in Russland die Farben des Regenbogens.

US-Präsident Barack Obama hatte den homosexuellen Mitgliedern der US-Olympiadelegation erst am Donnerstag erneut den Rücken gestärkt. Die USA wollten demonstrieren, dass sie sich keinerlei Diskriminierung beugten, auch nicht solcher "auf der Grundlage sexueller Orientierung".

Wer einen Überblick über alle vergangenen Doodles bekommen möchte, kann diese auf einer eigenen Seite sehen.

wei mit afp

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