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Tätowierer Rouslan Toumaniantz in seinem Studio „Tattoo Box“ in belgischen Kortrijk.

Er hat 56 Sterne in Kimberleys Gesicht tätowiert

Kortrijk - Das ist Tattoo-Künstler Rouslan Toumaniantz. Er hat das Gesicht von Kimberley Vlaeminck (18) aus Belgien mit 56 Sternen verzierte. Angeblich wollte sie aber nur drei.

Das Gesicht von Kimberley Vlaeminck (18) wurde mit mit 56 Sternen „verziert“.

Der Fall des „Sternenmädchens“ sorgte weltweit für Schlagzeilen (wir berichteten). Kimberley behauptet, sie sei während des Tätowierens im Studie „Tattoo Box“ eingeschlafen. Als die Putzfrau aus dem Nickerchen aufwachte und ihr mit Sternen übersätes Gesicht erblickte, habe sie einen Schock bekommen. Kimberleys Vorwurf: Der Tattoo-Künstler Rouslan Toumaniantz habe sich gegen ihren Willen an ihr ausgetobt. Die 18-Jährige will sich nun die Sterne weglasern lassen und Toumaniantz verklagen.

Toumaniantz‘ Gesicht ist mit Tattoos bedeckt, seine Lippen und Ohren sowie seine Nase und Augenbrauen sind mit Piercings durchlöchert.

Nun hat sich auch der franco-russische Tattoo-Künstler gegenüber der belgischen Zeitung „7s7“ zu Wort gemeldet. Toumaniantz betont: Kimberley habe sich ausdrücklich derart viele Sterne ins Gesicht tätowieren lassen wollen. Allerdings zeigt sich der Künstler kulant gegenüber dem Teenager. Er will das Entfernen der Sterne aus Kimberleys Gesicht bezahlen. Toumaniantz sagte der Zeitung: "Das wird etwa 3000 Euro kosten, aber ich werde das bezahlen. Ich bin kein Krimineller und ich will keinen Krieg. Ich sage aber nochmals, dass Kimberley mir die Erlaubnis erteilt hat, aber ich möchte nicht, dass sie unglücklich wird."

Die Webseite „The News Bizarre“berichtet außerdem, dass der Tattoo-Künstler sogar eine Zeugin aufbieten wolle, die beweisen könne, dass Kimberley während der gesamten Prozedur wach gewesen sei. Laufend habe die 18-Jährige in den Spiegel geschaut und nichts dagegen gesagt, dass ihr der Franco-Russe mehr und mehr Sterne eintätowierte.

Toumaniantz meint: „Der Ärger fing erst an, als sie noch Hause kam. Dort bekamen ihr Vater und ihr Freund einen Anfall. Sie sagen jetzt, ich hätte sie unter Drogen gesetzt oder hypnotisiert. Was für ein Müll!“

Aufgebracht fügt Tourmaniantz hinzu: „Sie wollte 56 Sterne und das hat sie auch bekommen.“

Dass Toumaniantz beim Tätowieren kein Mass und Ziel kennt, dafür ist er selbst der beste Beweis: Sein Gesicht ist über und über mit Tattoos bedeckt, seine Lippen und Ohren sowie seine Nase und Augenbrauen sind mit Piercings durchlöchert.

fro

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