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Die App des Schweizer Anbieters Threema schneidet im Messenger-Test der Stiftung Warentest besser ab als der populäre Konkurrent WhatsApp.

Deutscher Anbieter überrascht

Messenger-Test: WhatsApp nur "befriedigend"

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München - Die Stiftung Warentest hat neun unterschiedliche Smartphone-Messenger unter die Lupe genommen, unter anderem auch WhatsApp und den Facebook Messenger. Eine App aus Deutschland überrascht.

Messenger-Dienste für Smartphones haben der gewöhnlichen SMS längst den Rang abgelaufen. Zu viele Vorteile, von Gruppenchat bis hin zum Senden von Bildern, Videos oder Sprachnachrichten, bieten die zahlreichen Apps. Doch wie gehen die unterschiedlichen Anbieter mit den Daten ihrer Nutzer um? Die Stiftung Warentest hat neun unterschiedliche Messenger mit ihren jeweiligen Android- und iOS-Versionen unter die Lupe genommen und ihre Ergebnisse veröffentlicht.

WhatsApp liest persönliche Daten automatisch aus

Neben dem populärsten Messenger Whatsapp lesen fünf weitere Messenger das Telefonbuch des jeweiligen Nutzers automatisch aus. Zwar hat man dadurch sofort einen Überblick welche Kontakte den Messenger ebenfalls nutzen, muss jedoch auch eine Menge persönlicher Daten preisgeben.

Unklar ist zudem, in welchem Umfang weitere Daten wie Adressen, Emailadressen oder Geburtstage genutzt werden. Insgesamt schneidet mehr als die Hälfte der getesteten Anbieter bezüglich des Umgangs mit persönlichen Daten nur mit einem "befriedigend" ab.

Vor Dritte sind die Apps gut geschützt

Positiver Aspekt, den die Tester bei allen neun Apps hervorheben, ist die Tatsache, dass die Messenger für Dritte nur sehr schwer zu knacken sind. Ein unerlaubter Zugriff Fremder, beispielsweise von Hackern, sei nicht ohne Weiteres möglich.

Deutscher Anbieter Hoccer überrascht

Als Testsieger kürt die Stiftung Warentest ein (noch) sehr unbekannten Anbieter aus Deutschland. Hoccer überzeugte die Tester durch eine anonyme Anmeldung, End-zu-End-Verschlüsselung und einfacher Bedienung. Auch die App des Schweizer Anbieters Threema findet im Bericht der Stiftung Warentest aufgrund ihres Umgangs mit den persönlichen Daten ihrer Nutzer positive Erwähnung. WhatsApp, das mittlerweile mehr als 800 Millionen Menschen aktiv nutzen, schneidet im gesamten Test nur mit einem "befriedigend" ab.

Doch der beste beziehungsweise sicherste Messenger nützt leider nichts, wenn ihn kaum jemand aus dem Bekanntenkreis verwendet. Da hilft wohl nur eine ordentliche Portion Überzeugungsarbeit oder der Verzicht auf die Sicherheit der persönlichen Daten.

Der komplette Testbericht kann ist bei der Stiftung Warentesterhältlich.

ep

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