RIM "spart" 147,2 Millionen Dollar

Strafe gegen Blackberry-Hersteller aufgehoben

Toronto - Ein US-Gericht hat eine Millionenstrafe gegen den Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) aufgehoben. Ursprünglich ging es um 147,2 Millionen Dollar.

Wie das kanadische Unternehmen am Donnerstag in Toronto mitteilte, entschied das Gericht am Mittwoch in einem Patentstreit mit dem Unternehmen Mformation Technologies. In der Vorinstanz hatte eine Jury in San Francisco Mformation 147,2 Millionen Dollar (115,8 Millionen Euro) zugesprochen. In der Berufung entschied das Gericht, Mformation habe keinen Nachweis dafür erbracht, dass sein Patent für die Fernwartung von drahtlosen Geräten verletzt worden sei. RIM begrüßte die Entscheidung. In der Branche geht es derzeit in einigen Patentstreitigkeiten um Millionenbeträge, unter anderem zwischen Apple und Samsung.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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