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Polarisiert durch ihre Auktion: Natalie Dylan.

22-jährige Jungfrau versteigert ihre Unschuld

Eine amerikanische Studentin versteigert medienwirksam ihre Jungfräulichkeit. Sie wolle die Gesellschaft studieren, sagt sie. Aktuelles Gebot: 3,8 Millionen Dollar.

Sie tritt in den Nachrichten auf, rechtfertigt sich in Talkshows und schreibt richtigstellende Artikel. Zugleich beschwert sie sich über das Medieninteresse. Doch genau das bringt einer 22-jährigen Studentin jetzt einige Millionen Dollar ein.

Natalie Dylan will ihre Unschuld versteigern. Über ihre Motive wird spekuliert. In der "Artikel-Ausschreibung" einer amerikanischen Website schreibt die 22-Jährige, dass sie mit dem Geld ihr Studium finanzieren will. Deshalb spekulierten amerikanische Journalisten, sie leide unter Geldnot. Nun hat sie beim seriösen Nachrichtenportal The Daily Beast einen Artikel veröffentlicht, der ihre Beweggründe darlegen soll.

Ihre Argumente? Schon Generationen vor uns hätten Väter ihre unschuldigen Töchter an den reichsten Heiratswilligen verhökert, schreibt Natalie Dylan. Warum solle sie aus ihrer Unschuld nicht Kapital schlagen?

Es ist nicht das erste Mal, dass eine junge Frau ihre Unschuld über das Internet versteigert. Auch in Deutschland ist das schon passiert. Trotz allem hat die Auktion, die seit September läuft, für viele einen unangenehmen Beigeschmack. Noch dazu soll Natalies Schwester für drei Wochen als Prostituierte gearbeitet haben, um sich das Studium zu finanzieren. Und Natalie selbst verkauft ihre Unschuld über das Portal eines Bordells. Mit einem Hintertürchen: Wenn ihr der Höchstbietende nicht gefällt, darf sie einen anderen Bieter wählen.

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