Berliner Flughafen BER soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen

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Studie: Der böse Blick macht nur von vorne Sinn

- Washington - Der böse Blick fährt dem Betrachter selbst auf Fotos eher in die Glieder, wenn er direkt auf ihn gerichtet ist. Blickt der Fotografierte dagegen zur Seite, scheint das Gehirn Schwierigkeiten mit der Deutung des Gesichtsausdrucks zu haben. Das berichten amerikanische Wissenschaftler im Fachblatt "Science" (Bd. 300, S. 1536) vom Freitag.

<P>Eindeutig interpretiert wird auch ein ängstlicher, jedoch abgewandter Gesichtsausdruck. Denn dieser signalisiert dem Beobachter die Richtung, aus der eine Gefahr droht. Derart eindeutige Kombinationen von Mimik und Blickrichtung werden vom Gehirn schneller erkannt, als ängstliche direkte Blicke.</P><P>Die Wissenschaftler um Reginald Adams von Dartmouth College in Hanover (US-Bundesstaat New Hampshire) wiesen diesen Zusammenhang in der Amygdala nach, einem Teil des Gehirns, der an der Wahrnehmung und Verarbeitung von potenziellen Bedrohungen beteiligt ist.</P><P>Mit einem speziellen bildgebenden Verfahren (fMRI) machten sie die Reaktionen auf verschiedene Fotografien in dieser Gehirnregion sichtbar. Sie zeigten, dass beide Faktoren - Ausdruck und Blickrichtung - die Funktion der Amygdala beeinflussen. So riefen etwa die unklaren Kombinationen von Blickrichtung und Gesichtsausdruck eine viel stärke Reaktion hervor als die eindeutigen Kombinationen. Ihre Untersuchung zeige, wie wichtig es ist, in künftigen Untersuchungen zur Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken auch die Blickrichtung einzubeziehen, schreiben die Wissenschaftler. </P>

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