Studie: Raucher nehmen mehr Acrylamid auf

- München - Die als Krebs erregend geltende Substanz Acrylamid kommt nach einer Studie des Erlanger Arbeitsmediziners Jürgen Angerer in größeren Mengen auch in Zigarettenrauch vor. Raucher "nehmen im Durchschnitt und bei gleicher Ernährung vier Mal mehr Acrylamid auf als Nichtraucher", sagte der Professor dem Nachrichtenmagazin "Focus" (Montagsausgabe). Der Mediziner hatte das Blut von 72 Menschen untersucht.

<P>Acrylamid kommt in frittierten, gebratenen oder gerösteten Lebensmitteln wie Pommes frites oder Kartoffelpuffern vor. Die Aufnahme über die Nahrung sieht Angerer vor allem für Kinder und Jugendliche als gefährlich an, "weil sie in der Wachstumsphase sind und mehr von den fraglichen Produkten essen". Genetische Veranlagung könnte die Empfindlichkeit für Acrylamid möglicherweise drastisch erhöhen, sagte Angerer.</P><P>Obwohl in Studien keine erhöhte Krebsrate durch Acrylamid nachgewiesen worden war, hielt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seine Warnung vor der Substanz Ende Januar aufrecht.</P>

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