Studium mit Bordeaux und Brie

- Die französisch-sprachigen Hochschulen Frankreichs, der Schweiz und Kanadas pflegen mit den Münchner Hochschulen ein reges Austauschprogramm. Auf dem "Tag der Frankophonie" an der Fachhochschule München (FH) haben, neben der FH, die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und die Technische Universität (TU) ihre Auslands-Angebote für die nächsten Semester vorgestellt.

"Wenn man sich für ein fremdes Land wie Frankreich, Kanada oder auch die französisch-sprachige Schweiz begeistert, ist es sinnvoll, ein Auslands-Praktikum schon kurz nach dem Abitur zu machen", erklärte Christian Bernhardt, der selbst nach seinem Studium jetzt für die deutsch-französische Firma "Eurocopter" arbeitet und bei der gestrigen Podiumsdiskussion an der FH viele interessierte Schüler über Perspektiven im Ausland beraten hat. "Bei Personalgesprächen ist Auslandserfahrung, die man gleich nach der Schule oder während eines Studiums gemacht hat, ein großer Pluspunkt", ergänzte Jaques Fleck, der Attaché für Wissenschafts- und Universitätskooperation der französischen Botschaft.<BR><BR>Die LMU, die TU und die FH unterhalten jeweils direkte Kooperationen mit einzelnen Universitäten in Frankreich und der Schweiz. Über diese europäischen Sokrates-Erasmus-Austauschprogramme kann man sich, genauso wie für den Aufenthalt in Kanada, schon vor dem Beginn eines Studiums bei den Auslandsämtern der Hochschulen informieren. <BR><BR>Um universitätsübergreifende Austauschprogramme kümmert sich unter anderem der Deutsche Akademische Austauschdienst (Internet: www.daad.de) und das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (Internet: www.bfhz.uni-muenchen.de).<BR><BR>Entschließt man sich, während des Studiums ins frankophone Ausland zu gehen, bieten alle drei Hochschulen die Möglichkeit, einen Sprachkurs zu belegen. "Der beste Zeitpunkt, um ins Ausland zu gehen, ist bei technischen Studiengängen nach dem Abschluss des Grundstudiums", meint Anita Merz vom "International Office" der FH.<BR><BR>Zudem gibt es Studiengänge, in denen der Auslandsaufenthalt in frankophonen Ländern integriert ist und die einen doppelten Abschluss beinhalten. Die FH etwa bietet neben verschiedenen Doppeldiplomen in technischen Fächern dieses System auch in ihrem Master-Studiengang "Produktion und Informationstechnik" an. Die TU hat solche Programme unter anderem im Maschinenwesen oder am Wissenschaftszentrum Weihenstephan. <BR><BR>Die Ludwig-Maximilians-Universität hat ähnliche Angebote für Promotionsstudiengänge in den Geistes-, Sozial- und in den Rechtswissenschaften.<BR><BR><BR clear=all><BR clear=all><BR clear=all>

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