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Captain America knöpft sich zwei Hydra-Soldaten vor.

Supersoldat in Bayern: Captain America: Super Soldier im Test

München – Wie gut ist der Film- und Comic-Superheld Captain America als Videospiel? Wir werfen einen Blick auf Captain America: Super Soldier.

Story

Während des Zweiten Weltkriegs muss der amerikanische Supersoldat Captain America der bösen Hydra-Organisation, an deren Spitze der Superschurke Red Skull steht, das Handwerk legen. Die Gruppe, die mit den Nazis verbündet ist, entwickelt eine Superwaffe in einem bayerischen Schloss. Caps Auftrag ist klar: Rein in den Laden und den Bösewichtern den Garaus machen. Eine Schlüsselrolle in den Reihen der Hydra spielt neben Obermotz Red Skull auch der irre Wissenschaftler Arnim Zola.

Gameplay

Die Entwickler haben sich unverkennbar bei Batman: Arkham Asylum bedient. Man durchstreift weite Räume, und zerlegt Horden von Gegnern mit Kombo-Attacken und Spezialangriffen. Ein wichtiges Element spielen auch die Anschleich-Attacken, mit denen man die Hydra-Soldaten geräuschlos ins Land der Träume schickt. Und die Rolle des Batarangs als Fernwaffe, die die Gegner lähmt, übernimmt Caps Schild.

Jaja, der Fledermaus-Superheld war ganz klar Vorbild für dieses Game. Aber wie heißt es so schön: Lieber gut kopiert, als schlecht selbst erdacht. Und da gibt es wahrlich schlechtere Vorbilder.

Screenshots aus Captain America: Super Soldier

Screenshots aus Captain America: Super Soldier

Die Grafik ist wirklich ordentlich. Das bayerische Schloss, in dem die Hydra ihr Unwesen treibt, wurde schön gestaltet. Die Kampfsequenzen mit in Zeitlupe animierten K.O.-Schlägen sehen cool aus. Da fliegt der Stahlhelm in hohem Bogen vom Kopf des Hdyra-Soldaten und den Gesichtsschutz zerreißt es nach einem Fausstschlag des Captains in tausend Teile.

Was das Kampsystem angeht, so geht einem der Spaß nie aus. Es macht immer wieder Laue, die Gegner mit Schlägen, Griffen, harten Spezialattacken, Bodenangriffen und Konterattacken auszuschalten.

Die Bosskämpfe machen Spaß und sind zuweilen durchaus herausfordernd. Zuweilen müssen verschiedene Button-Kombinationen gedrückt werden, um Brocken wie Baron von Strucker auszuschalten.

Nach dem Storymodus, den erfahrene Spieler in geschätzten fünf Stunden absolviert haben, wartet auf den Spieler ein Herausforderungs-Modus, der ebenfalls stark an Arkham Sylum erinnert: Hier gilt es, Wellen von Gegnern zu überstehen, um Trophäen aus Gold, Silber oder Bronze freizuschalten. Die Trophäen bringen einem wiederum Erfahrungspunkte und somit neues Aktionen ein.

Fazit:

Captain America: Super Soldier ist ein gutes Superhelden-Spiel geworden! Die Atmosphäre stimmt. Es macht wirklich Spaß, das Schloss zu durchstreifen und die Hydra-Bösewichter plattzumachen. Die Kampfsequenzen sind sehr spaßig. Die Comic-Atmosphäre wurde wirklich gut umgesetzt. Marvel-Fans sollten unbedingt mal probespielen. Definitv eines der besten Comic-Games!

Genre: Third-Person-Action

Hersteller: Sega

Für: Playstation 3, Xbox 360, Nintendo Wii, Nintendo DS und Nintendo 3DS

Altersfreigabe: Ab 16 Jahren

fro

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