Surfen, senden, sparen: Kostenlose Wege zur eigenen E-Mail-Adresse

- Sie ist schnell, virtuell und billig: Die E-Mail ist dabei, das vergleichsweise teure und langsamere Fax abzulösen. Mit der digitalen Post kann man mit Freunden und Kollegen auch am anderen Ende der Welt in Windeseile Nachrichten austauschen. Wer E-Mail nutzen will, braucht eine Mail-Adresse mit Postfach und einen Computer, mit dem man ins Internet gehen kann. Bei den Postfächern lässt sich eine Menge sparen.

<P>Adresse und Postfach sind bei fast jedem Internet-Provider wie zum Beispiel T-Online im Vertrag enthalten. Wer keinen festen Vertrag mit Grundgebühr abschließen will, kann sich einen "Freemail-Anbieter" suchen, der seine Dienste kostenlos anbietet. Diese Internet-Firmen sind auch beliebt bei Leuten, die keinen eigenen Computer besitzen und ihre Mails weltweit an öffentlich zugänglichen Rechnern, etwa in Internet-Café´s, schreiben und abholen. Freemail-Anbieter stellen kostenlos eine oder mehrere Mailadressen samt Postfach zur Verfügung.<BR><BR>Die bekanntesten sind Arcor, E-Post, Freenet , GMX, Lycos, Hotmail, web.de und Yahoo. Auf deren Internetseiten kann man sich registrieren. Gefragt wird nach Name, Adresse, Telefonnummer, gewünschter Mailadresse und Kennwort.<BR><BR>Üblich ist auch die Frage nach Interessen, um Werbung auf Bannern oder in Mails zu personalisieren. Nach der Anmeldung kann man sofort anfangen, Nachrichten zu versenden. Der Nutzer geht einfach auf die Seite des Anbieters, gibt seinen Benutzernamen und sein Passwort an und kommt zu seinem Postfach. Dort findet er eingegangene Mails, kann senden und Dienste wie SMS, Fax oder Kalender beanspruchen.<BR><BR>Die Anbieter unterscheiden sich in ihren zusätzlichen Funktionen und der Ausstattung des Postfachs. Braucht man viel Platz, weil man öfter Dateianhänge wie Bilder oder Word-Dokumente empfängt, sind GMX, Lycos und web.de zu empfehlen. web.de bietet zwölf Megabyte (MB) Speicherplatz, Lycos 15 und GMX satte 20 MB.<BR><BR>Bei Freenet, Lycos, web.de und Yahoo bleiben eingegangene Nachrichten gespeichert, bis der Benutzer sie löscht oder verschiebt. Andere Anbieter löschen Mails nach einer bestimmten Zeit. Wer nicht regelmäßig seine Post abfragt, riskiert, Nachrichten zu verpassen.<BR><BR>Für Nutzer, denen Zusatzfunktionen wie SMS, Fax, Anrufbeantworter oder auch Terminkalender wichtig sind, haben vor allem Arcor und Freenet ein breites Spektrum anzubieten. Hier kann man drei SMS und fünf bzw. drei Faxe pro Monat kostenlos schicken. Unterwegs kann man sich seine Mails telefonisch vorlesen lassen.<BR><BR>Eines der größten Ärgernisse ist der so genannte Spam: Millionen von unerwünschten Werbe- oder Erotikmails landen täglich in den Postfächern. Viele Anbieter haben Filter-Funktionen eingebaut. Nur in ganz seltenen Fällen landet mal eine private Mail im Müll. Die Filter von web.de und GMX sind besonders wirksam.<BR></P><P>E-Mail Anbieter im Web: www.arcor.de www.epost.de office.freenet.de www.gmx.de   mail.lycos.de www.hotmail.de www.freemail.de mail.yahoo.de<BR></P>

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