Will man den Speicherplatz für Wiederherstellungsdaten verändern, muss man erst das richtige Laufwerk aussuchen, dann konfigurieren. Foto: dpa-infocom

"System Volume Information" ändern

Windows hat auf der Festplatte einen gewissen Speicherplatz für Wiederherstellungsdaten reserviert. Wie viel, das erfahren Nutzer über die Systemeigenschaften. Der Umfang kann dort auch angepasst werden.

Meerbusch (dpa-infocom) - Windows reserviert auf jeder Festplatte Speicherplatz für spezielle Backups. Wird es auf der Festplatte eng, kann dieser reservierte Speicherplatz verkleinert werden.

Windows verfügt über einen serienmäßig eingebauten Schutz gegen ungewollte Änderungen an den Dateien auf der Festplatte: Verursacht ein Software-Update Abstürze, kann Windows auf einen früheren Zeitpunkt zurückgesetzt werden. Die dafür nötigen sogenannten Wiederherstellungspunkte werden automatisch erzeugt, wenn man ein neues Programm, Spiel oder einen Treiber installiert.

Windows reserviert auf jeder Festplatte automatisch Speicherplatz für Wiederherstellungsdaten, in der Regel zwischen 5 und 20 Prozent der Gesamtgröße. Je mehr Prozent eingestellt sind, desto mehr Speicherplatz wird für die Systemwiederherstellung reserviert - und steht nicht für Programme oder Daten zur Verfügung.

Wie viel Speicherplatz auf dem eigenen Rechner reserviert ist, wird in den Systemeinstellungen festgelegt. Dazu nach "Erweitert" suchen und dann auf "Erweiterte Systemeinstellungen anzeigen" klicken. Danach zum Tab "Computerschutz" wechseln. Hier wird das gewünschte Laufwerk markiert, bevor man auf "Konfigurieren" klickt. Im nachfolgend angezeigten Dialogfeld lässt sich festlegen, wie viel Prozent des Gesamtumfangs des Laufwerks für die Wiederherstellungsdaten reserviert bleiben soll. Nach einem Klick auf "OK" ist der Ordner "System Volume Information" entsprechender verkleinert. Dabei handelt es sich übrigens um einen unsichtbaren Ordner, der zudem noch als Systemordner besonders geschützt ist.

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