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Die Systems heißt jetzt "Discuss & Discover - Beyond Bits and Bytes".

Computer-Fachmesse

Systems heißt jetzt "Discuss & Discover - Beyond Bits and Bytes"

München - "Die Systems ist Vergangenheit" - nach knapp 40 Jahren will die Messe München eine völlig neue Fachveranstaltung für die Computerbranche schaffen, "die mit dem bisherigen Konzept nichts mehr zu tun hat", sagte Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München GmbH, gestern vor Journalisten in München.

Mit einer Messe im klassischen Sinn könnten immer mehr Firmen immer weniger anfangen, das habe man in den vergangenen Jahren leidvoll erfahren müssen, erklärte Dittrich. Mit der Veranstaltung "Discuss & Discover - Beyond Bits and Bytes" - so der Name des Systems-Nachfolgers (20. bis 22. Oktober 2009 ICM) - gehe man neue Wege. So ist die Messe nach Themen strukturiert, die jedes Jahr aufs Neue zusammen mit der Branche diskutiert und ausgewählt werden.

Das Projekt soll Technologie- und Geschäftsentscheidern, Entwicklern aus Unternehmen, Forschung und Wissenschaft sowie Experten aus Politik und Gesellschaft ein offenes Forum bieten - "wir wollen kein Arbeitszimmer mehr sein", sagte Michael Kausch, strategischer Berater der Messe München, in Anlehnung an die produktlastige Systems. Die Zielgruppe sei aber weiterhin allein Fachpublikum.

Die Messe München verabschiedet sich mit "Discuss & Discover" auch von der Selbsteinschätzung als reines Mittelstandstreffen. Dittrich betonte, auch gegenüber der Cebit in Hannover, seinen internationalen Anspruch: "Wir wollen uns langfristig europaweit einen Namen machen."

Man wolle mit dieser Messer in die Rolle des Wegweisers schlüpfen, erklärte Dittrich. Darüber hinaus diene das neue Konzept als Vorreiter für andere Branchen. "Wir können uns vorstellen, dass auch die Sportmesse Ispo einige dieser Elemente mit aufgreift", sagte der Messe-Geschäftsführer.

In spätestens fünf Jahren soll die Messe "Discuss & Discover" mindestens 50 000 Teilnehmer zählen, sagte Dittrich. Wie viele es zum Start im Oktober 2009 sein werden, könne man derzeit noch nicht abschätzen. "Wir sind erste seit einer Woche mit diesem Konzept unterwegs und müssen noch viele Gespräche führen", so Dittrich. Die Reaktionen seien aber bislang durchwegs positiv und es hätten bereits Unternehmen zugesagt, die sich schon seit Jahren nicht mehr an der Systems beteiligt hätten.

Stefanie Backs

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