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Tablet-Computer von Samsung und Sony schneiden besser ab als die von Apple.

Samsung und Sony am besten

Tablet-Computer: Apple hinkt Testsiegern hinterher

Berlin - Tablets sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Stiftung Warentest hat ermittelt, wer derzeit den besten Taschen-Computer im Angebot hat. Im Test schnitten die Geräte von Samsung und Sony am besten ab. Apple hat an Boden verloren. Selbst ein 150-Euro-Modell kommt dem einstigen Vorreiter mittlerweile nahe.

Tablets sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Stiftung Warentest hat ermittelt, wer derzeit den besten Taschen-Computer im Angebot hat. Im Test schnitten die Geräte von Samsung und Sony am besten ab. Apple hat an Boden verloren. Selbst ein 150-Euro-Modell kommt dem einstigen Vorreiter mittlerweile nahe.

Ob es ein integrierter Beamer ist, ein Fingerabdrucksensor oder ein Video-Livechat zum Beantworten technischer Fragen: Einige Tablets aus dem aktuellen Test der Stiftung Warentest fallen durch Spezialfunktionen auf. Gute Modelle gibt es viele auf dem Markt, deshalb versuchen manche Anbieter, sich mit aufsehenerregenden Merkmalen von der Konkurrenz abzusetzen.

In der Januar-Ausgabe der Zeitschrift „test“ stellen die Prüfer solche Funktionen vor und liefern Testergebnisse zu 20 Tablets. Neun von 20 erhalten die Note gut, die restlichen sind befriedigend. Ganz vorn liegen Samsung und Sony – erst mit etwas Abstand folgen der einstige Vorreiter Apple sowie Microsoft, Amazon, Google und Lenovo. Unter den 20 Geräten im Test sind mit Android, iOS, Windows und Fire OS alle wichtigen Tablet-Betriebssysteme vertreten.

Schnäppchen von Asus für 150 Euro

Die guten Tablets aus der Januar-Ausgabe von „test“ kosten zwischen 390 und 990 Euro. Den ersten Platz im Test belegt das Samsung Galaxy Tab S 10.5 (Note 1,8/540 Euro). Knapp dahinter folgen gleichauf das kleinere Schwestermodell Samsung Galaxy Tab S 8.4 (Note 1,9/470 Euro) und das Sony Xperia Z3 Compact (Note 1,9/475 Euro). Wer auf der Suche nach einem Schnäppchen ist, wird aber auch fündig. Das Asus Memo Pad 7 (Note 2,6) etwa verfehlt die Note gut zwar knapp, kostet dafür aber nur 151 Euro. Für ein solides Tablet muss also nicht das gesamte Weihnachtsgeld draufgehen.

Die geprüften Samsung-Tablets laufen mit Android. Sie überzeugen insbesondere mit ihren Bildschirmen. Die Displays sind sehr hochauflösend und lassen Farben intensiv leuchten. Außerdem baut Samsung – ebenso wie Apple – Fingerabdrucksensoren in einige Tablets ein. Das erhöht die Sicherheit, denn so kann nur der Besitzer das Gerät entsperren, Fremde haben keinen Zugriff.

Das iPad Air 2 (Note: 2,2/610 Euro) ist außerdem mit einer Kamera ausgestattet, die Videos in Zeitlupe und im Zeitraffer aufnehmen kann. Dennoch schafft Apple es nicht ganz, mit Samsung und Sony mitzuhalten. So wiegt das Sony Xperia Z3 Compact deutlich weniger als das ähnlich große iPad Mini 3 (Note: 2,3/510 Euro), außerdem ist es unter bestimmten Bedingungen wasserdicht.

Spezialfunktionen im Überblick

Das neue Amazon Fire HDX 8.9 (595 Euro, mit Werbung 580 Euro laut Anbieterwebsite) bietet mehrere Spezialanwendungen: Mit der „Mayday“-Funktion kann der Besitzer per Video-Livechat Fragen zum Gerät stellen – Amazon-Mitarbeiter antworten darauf. Bei den Versuchen der Stiftung Warentest wurden aber einige Fragen nur teilweise oder nicht richtig beantwortet. Auch die „Firefly“-Funktion schwächelte etwas. Sie soll mit Hilfe von Kamera und Mikrofon rund 50 Millionen Produkte erkennen können. Als sich die Warentester die Funktion ansahen, tat das Tablet sich aber schwer – insbesondere mit Produkten ohne Verpackung und Strichcode. Insgesamt bewerteten die Tester das Gerät dennoch mit „gut“ (2,4).

Zu den innovativsten Neuerungen zählt der Beamer, der in das Lenovo Yoga Tablet 2 Pro (Note: 2,5/500 Euro) integriert ist. Die Bildqualität lässt allerdings zu wünschen übrig. Komfortabel ist das Riesen-Display des Lenovo. Einen ähnlich großen Bildschirm hat das Microsoft Surface Pro 3 (Note: 2,3/990 Euro), das sich an Nutzer richtet, die per Tablet arbeiten wollen. Das Gegenteil verspricht das Nvidia Shield (Note: 2,6/380 Euro): Es ist ein Spiele-Tablet für Gamer.

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