Tablet-PC trifft Notebook: "Hybrid" ist in 

Las Vegas - Touch-Display trifft Tastatur: Mehrere Hersteller haben den Tablet-Computer und das Notebook gekreuzt. Die Hybrid-Geräte sollen die Vorteile beider Kategorien vereinen.

Auf der Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas stellten sie ihre iPad-Konkurrenten jetzt dem Fachpublikum vor.

 “Die Verbraucher wollen die Eleganz, den Bedienkomfort und das tragbare Design von Tablet-Computern, aber auch die Vertrautheit von Notebooks“, begründete Samsung-Manager Scott Ledterman die Kreuzung aus Tablet und Notebook. Der südkoreanische Hersteller lässt bei seiner “Sliding PC 7“-Serie die Tastatur hinter einem 10 Zoll großen Touch-Display verschwinden. Sie lässt sich bei Bedarf herausschieben. Das Doppelpack ist knapp zwei Zentimeter dick. Angetrieben wird der Computer von einem Intel-Atom-Prozessor mit 1,66 Gigahertz. Während viele der neuen Tablets mit Android laufen, ist hier Windows 7 an Bord. Die Geräte sollen vom April an in Deutschland erhältlich sein. Zum Preis äußerte sich das Unternehmen nicht.

Tablet-PC trifft Notebook: Die Neuheiten von der CES

Neuheiten von der CES: Tablet-PC trifft Notebook

Asus hat zwei Hybrid-Geräte vorgestellt. Beide laufen mit der auf Tablet-Computer zugeschnittenen Version des Google-Betriebssystems Android namens Honeycomb. Das “Eee Pad Slider“ verfügt wie sein Samsung-Pendant über eine herausschiebbare Tastatur unter dem 10-Zoll-Display. Der leistungsstarke Prozessor Tegra 2 Dual Core von Nvidia treibt das Gerät an. Das “Eee Pad Transformer“ hat eine abnehmbare Tastatur. Die Geräte sollen bis Juni auf den Markt kommen und 400 bis 1100 US-Dollar kosten. Euro-Preise wurden nicht genannt.

Lenovo setzt beim “IdeaPad U1“ auf eine Mischung aus Android und Windows. Als Notebook läuft das Gerät mit Windows 7. Klinkt man den 10-Zoll-Bildschirm aus dem Gerät heraus, hält man einen Tablet-Computer in der Hand, den Lenovo als “LePad“ bezeichnet. Dieser läuft nicht mehr mit Windows, sondern mit dem schlankeren Google-Betriebssystem Android. Ob es diese Geräte auch in Deutschland geben wird, ist derzeit aber noch unklar.

dpa

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