Unwetterwarnung: DWD warnt vor schwerem Gewitter mit Orkanböen

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Die tägliche Medizin

- Sattgrüne Blätter, saftige Stängel und duftende Blüten: In der Natur bekommt man Vitamine und Mineralstoffe derzeit kostenlos. Beim Spaziergang muss man sich nur nach frischen Kräutern bücken. Denn diese würzen nicht nur Soße und Salat - sie stecken auch voller gesunder Inhaltsstoffe.

 "Kräuter enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente", sagt Christine Hinsky, Ernährungsberaterin am Klinikum rechts der Isar in München. "Die ätherischen Öle in den Kräutern wirken schon in kleinen Mengen." Der intensive Geschmack helfe zudem Salz einzusparen. Doch die gesunden Wirkstoffe sind empfindlich: "Kräuter sollte man erst nach dem Kochen, kurz vor dem Servieren zugeben", sagt Christine Hinsky. Denn Hitze und Licht zerstören vor allem die enthaltenen Vitamine.

Deshalb sollte man das grüne Kraut auch unter fließendem Wasser und im Ganzen waschen. Wenn es schnell gehen soll, sind auch tiefgefrorene Kräuter eine gute Alternative. Getrocknete Blätter haben dagegen schon einen Großteil ihrer gesunden Stoffe eingebüßt. "Frische Kräuter sind natürlich am besten", sagt die Expertin. Gerade in vermeintlichem Unkraut stecken oft viele wertvolle Nährstoffe. Wuchert der petersilienartig duftende Giersch am Gartenzaun, kann man die Blätter darum gerne in den Salat schneiden. Denn das grüne Kraut ist nicht nur schmackhaft -es enthält auch viel Vitamin C.

200 Milligramm stecken in 100 Gramm Kraut. Viel Vitamin C enthält auch Bärlauch: Gerade jetzt im Frühling bilden die lanzenförmigen Blätter grüne Teppiche. Den typischen Knoblauchgeruch verleiht ihnen das Allicin. "Die ätherischen Öle gelten als entzündungshemmend", sagt Hinsky. "Die Scharfund Bitterstoffe sind gut für die Verdauung." Wer selbst sammelt, sollte aufpassen: Denn Bärlauch kann man leicht mit den Blättern von Maiglöckchen und Herbstzeitlose verwechseln. Eine gute Alternative sind darum Küchenkräuter: "Petersilie und Schnittlauch enthalten doppelt so viel Eisen wie Spinat", sagt Hinsky. "Ihr hoher Vitamin-C-Gehalt kann selbst mit Paprika mithalten."

Weitere Informationen zu Kräutern im Internet:

http://kraeuter.aid.de

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