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Die tägliche Medizin

- Wer einen Lippenherpes verhindern will, der muss schnell reagieren - am besten ein bewährtes Mittel immer parat haben. Bricht die Infektion aus, entstehen nach wenigen Stunden oder Tagen auf der Lippe Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Nach einer Zeit platzen sie auf. Es bildet sich ein krustiger Schorf. Meistens ist nach zehn Tagen alles vorbei. Doch der nächste Herpes-Schub kommt bestimmt.

Denn wer sich einmal angesteckt hat, der wird die Herpes-Viren nie mehr los. Währenddessen ist Küssen also unbedingt tabu, Herpes ist höchst ansteckend. Lippenstift, Handtuch, Gläser oder Trinkflaschen sollte man mit niemanden teilen.

Bei Ekel können die Viren aktiv werden

Die Auslöser können bei jedem Menschen andere sein. Die einen bekommen Herpes bei intensiver Sonneneinstrahlung, andere ekeln sich so sehr vor etwas, dass sie gleich am nächsten Tag Herpesbläschen auf ihren Lippen entdecken. "Wenn Stress oder ein innerer oder äußerlicher Faktor das Immunsystem beuteln, dann breiten sich die Viren aus, die gerade angreifen - das kann ein Schnupfen-Virus oder eben ein Herpes-Virus sein", sagt der Münchner Dermatologe Dr. Harald Bresser. Und Frauen haben oft während der Menstruation Herpes.

Mittel gegen Herpes

Ein Patentrezept gibt es nicht. Während manche nach wie vor auf Zahnpasta oder Seife schwören, helfen anderen nur Salben mit dem Wirkstoff Aciclovir. "Die Wissenschaft bezweifelt, dass die Herpescremes überhaupt etwas nutzen", sagt der Hautarzt. "Wenn man aber den Versuch macht, dann unbedingt von Beginn der ersten Beschwerden an." Frische Bläschen könne man behandeln, sobald sie abtrocknen sei es sinnlos. Neu sind Herpes-Pflaster, mit denen der Schmerz und Juckreiz rasch verschwindet.

"Die Abheilungszeit ist nicht nachweisbar kürzer, die Beschwerden sind aber deutlich geringer", sagt Bresser. Nach dem Aufkleben der Pflaster sind die Bläschen kaum noch zu sehen. Wohltuend sind auf alle Fälle Eiswürfel, die man in ein Taschentuch wickelt und auf die Bläschen drückt. Wer oft an Herpes leidet, für den eignet sich die "Softlaser"-Behandlung, die in manchen Praxen angeboten wird. "Mit Lasern kann man in der ersten Bläschenphase den Blasengrund veröden, dann können sich dort die Viren nicht mehr vermehren, der Herpes trocknet ab", erklärt Bresser.

Mehr Informationen unter: www.drbresser.de

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