Tagebuch-Schreiben hilft Eltern von "Schreibabys"

- Ein Tagebuch kann Eltern helfen, das Weinen ihres Babys richtig zu deuten. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge schreien auch normale Babys in den ersten drei Monaten durchschnittlich zwei Stunden am Tag. Von einem "Schreibaby" wird laut dem Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in München erst gesprochen, wenn das Kind über einen Zeitraum von drei Wochen hinweg pro Woche an mehr als drei Tagen mehr als drei Stunden durchgehend weint und schreit.

<P>München -  In dem Tagebuch sollten Eltern die Schrei-, Schlaf- und Wachphasen des Kindes festhalten. <BR>Jedes vierte bis fünfte Kind in Deutschland gehört zu den Schreibabys, so der Verband weiter. Dabei hätten die Eltern häufig Schuldgefühle, weil sie ihr Kind nicht trösten können. Oft können allerdings einfache Mittel das Kind schon etwas beruhigen: ein ruhiger, entspannter Körperkontakt, ein klarer Tagesablauf mit festen Ess- und Spielzeiten sowie Einschlafrituale. In der Regel lässt das Schreien den Verband zufolge um den dritten Lebensmonat nach, dann machen die Babys auch einen deutlichen Entwicklungsschub. </P><P><BR>Damit kein Teufelskreis aus kindlichem Schreien, elterlicher Überforderung und noch mehr Weinen entsteht, sollten Eltern im Zweifel einen Arzt aufsuchen. Dieser kann auch Selbsthilfegruppen und spezielle Sprechstunden empfehlen. "Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Schreien bis ins zweite Lebensjahr anhält und zu späteren Verhaltens- und Aufmerksamkeitsstörungen führt", warnt Thomas Fendel, Kinder- und Jugendarzt in München. </P><P><BR>Informationen: Allgemeine Hinweise zur Kindergesundheit gibt es auf der Homepage des BVKJ unter http://www.kinderaerzte-im-netz.de. </P>

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