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Auch eine Smartwatch macht sich gut unter dem Weihnachtsbaum.

Tipps für das richtige Geschenk

Technik-Christkindl zu Smartwatch: Die schlaue Uhr

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München - In 24 Tage ist Weihnachten. Wer ist auf der Suche nach einem passenden Geschenk? Ob eine Smartphone das richtige ist, erklärt das tz-Technik-Christkind.

Auf den ganz großen Durchbruch warten die schlauen Uhren nach wie vor. Apple veröffentlicht auch eineinhalb Jahre nach dem Start seiner Watch keine offiziellen Verkaufszahlen – wohl aus gutem Grund. Analysten gehen davon aus, dass der weltweite Absatz der Apple-Uhr 2016 von zwölf auf zehn Millionen Stück sinkt. Und das, obwohl sie mit Abstand die meistverkaufte Computer-Uhr ist. Aber es gibt auch erfreuliche Zahlen für die neue Technik: Bereits seit 2015 haben die Smartuhren beim Absatz die komplette Schweizer Uhren­industrie hinter sich gelassen. Das zeigt: Es gibt viele Fans dieser schicken und nützlichen Uhren. Aber ein Mega-Hit wie das Smartphone werden sie wohl nicht mehr.

Das kann die Apple Watch

Absolut überzeugend sind die Fitness- und Gesundheitsfunktionen. Die Kreise auf dem Mini-Bildschirm, die sich schneller schließen, wenn Sie sich mehr bewegen, sind enorm motivierend. Damit macht die Apple Watch Lust darauf, mehr Sport zu treiben, gesünder zu leben. Wer seinen inneren Schweinehund besiegen will, und das mit hochwertigem Design, und mit erstklassiger Verbindung zum iPhone, liegt hier richtig. Der Rest der Funktionen, vom Telefonieren bis zur SMS, ist dagegen eher eine Spielerei. Praktisch alles klappt auf einem Smartphone schneller und einfacher. Apple-Fans können Sie mit der Watch glücklich machen. Die Prognose von Konzernchef Tim Cook bei der Vorstellung der Uhr 2015 („Ich glaube, Sie werden nicht mehr ohne sie leben können“) hat sich bisher aber nicht erfüllt.

Die richtige Apple Watch

Seit diesem Jahr gibt es zwei Generationen der Uhr. Die neue Variante („Series 2“, ab 419 Euro) ist erstmals wasserdicht und hat GPS-Ortung eingebaut. Das lohnt sich vor allem für Schwimmer, die nun auch im Wasser ihre Bahnen und ihren Kalorienverbrauch zählen können, und für Jogger oder Radfahrer. Denn die neue Watch zeichnet die zurückgelegten Strecken nun auch auf, wenn das iPhone zuhause bleibt. Die Stiftung Warentest schreibt deshalb auch über die zweite Apple-Uhr: „Für Sportler weiterentwickelt.“ Wer diese neuen Fitness-Funktionen nicht braucht, kann mit der „Series 1“ (ab 319 Euro) sparen. Hier kaufen Sie im Prinzip die Uhr aus dem Vorjahr, die aber mit einem schnelleren Prozessor aufgerüstet wurde. Beide Generationen müssen Sie jeden Abend neu aufladen, und die Watch lässt sich nach wie vor nur in Verbindung mit einem iPhone nutzen. Damit dürften Apple-Fans aber im Alltag gut zurechtkommen.

Das bietet die Konkurrenz

Die meisten anderen Smartuhren wie die LG G Watch Urbane (200 Euro) oder die Motorola Moto 360 (240 Euro) arbeiten mit der Google-Software Android Wear, die noch längst nicht so ausgereift wirkt wie Apples aktuelles watchOS 3. Und die ersten Smartwatch-Versuche der Schweizer Uhrenindustrie wirken regelrecht hilflos. Im Vergleich zu einer bildschönen klassischen Armbanduhr fällt beispielsweise das Design der TAG Heuer Connected (1350 Euro) arg enttäuschend aus. Die beste und attraktivste Konkurrenz zur Apple Watch ist sicherlich die Samsung Gear S3 (400 Euro), die auf ein eigenes Betriebssystem namens Tizen setzt, die sich aber dennoch bestens mit Android-Smartphones versteht. Die Machart im Stil einer Fliegeruhr ist absolut gelungen. Allerdings lassen sich Nachrichten auf dem runden Display oft schlecht ablesen, hier hat die eckige Apple Watch die Nase vorn.

Das sind die Alternativen

Wenn Sie vor allem an Bewegung, Sport und Gesundheit interessiert sind, ist ein klassisches Fitnessarmband oft die bessere und günstigere Wahl als eine Smartwatch. Nummer 1 im Fachmagazin Chip ist das Garmin Vivo­active HR (200 Euro), das auf eine Gesamtwertung von 98,0 Prozent kommt. Es überzeugt mit üppiger Ausstattung und einfacher Bedienung. Günstigere Alternativen sind das TomTom Spark Cardio + Music (120 Euro) oder das Fitbit Flex 2 (90 Euro), das mit verschiedenen Armreifen wie ein echtes Schmuckstück aussieht.

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