Nur teilweise gut vorbereitet

- Die meisten Hochschulabsolventen sehen sich nach einer repräsentativen Umfrage des Hochschul-Informations-Systems (HIS) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit ihrem Studium nur teilweise gut vorbereitet auf die Berufstätigkeit.

<P>Jedoch verfügt nach eigener Einschätzung die überwiegende Mehrheit der Befragten (73 Prozent) über ein hohes Niveau an methodischen Fähigkeiten. Für die Untersuchung wurden rund 8100 Absolventinnen und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen des Prüfungs-ahrganges 2001 etwa ein Jahr nach ihrem Examen zu den bei Studienabschluss vorhandenen und im Beruf geforderten Kenntnissen und Fähigkeiten befragt.</P><P>Nach der Auswertung ist die Ausgestaltung des Studiums an den Hochschulen mit entscheidend für das Kompetenzniveau der Hochschulabsolventen. Positiv wirken sich demzufolge projektorientierte Angebote sowie Bezüge zur Praxis aus. Defizite attestierten sich die Absolventen selbst besonders beim Zeitmanagement oder dem Verhandlungsgeschick. Auch insgesamt wird die eigene Sozialkompetenz, wie etwa das Verhandlungsgeschick, nur von einer Minderheit (31 Prozent) der Befragten als sehr gut oder gut beurteilt.</P><P>Nachholbedarf sehen die Befragten auch bei den Kenntnissen von Fremdsprachen oder in Rechts- sowie Wirtschaftswissenschaften. Nach der Umfrage bescheinigen sich Frauen häufiger als Männer gute (Selbst-)Organisations-, Präsentations- und Sozialkompetenzen. Absolventen aus den neuen Ländern sehen sich im Vergleich mit den westdeutschen in den Methodenkompetenzen und Präsentationskompetenzen im Vorteil. Dies führen die Autoren der Studie auf die günstigeren Studienbedingungen in den neuen Ländern zurück.</P>

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