Der Post von Robert Enkes Witwe unter Mark Zuckerbergs Brief an sein neugeborene Tochter auf Facebook.

Robert Enkes Witwe

Teresa Enke wirbt bei Zuckerberg für ihre Stiftung

  • schließen

München - Sechs Jahre ist es nun her, seit Nationaltorhüter Robert Enke sich das Leben genommen hat. Nun wirbt seine Witwe Teresa Enke bei Facebook-Gründer Mark Zuckerberg für ihre Stiftung.

Nach dem Tod ihres Mannes und ihrer kleinen Tochter gründete die Witwe von Robert Enke, Teresa Enke, die Robert-Enke-Stiftung. Unterstützt werden Projekte, die entweder zu Herzkrankheiten bei Kindern forschen oder Einrichtungen, die über Depressionen aufklären oder behandeln.

Mit dieser Stiftung will Teresa Enke stellvertretende für ihren Mann und ihre Tochter Menschen in ähnlichen Situationen helfen. Nun hat sie sich etwas besonderes einfallen lassen, um die Stiftung bekannter zu machen: Sie wirbt dafür bei Mark Zuckerberg, dem Facebook-Gründer, höchstpersönlich.

Zuckerberg ist am vergangenen Dienstag Vater geworden. Sein großes Glück teilte er der Welt, wie sollte es anders sein, bei Facebook mit. Ebenfalls dort postete der Facebook-Gründer einen Brief an seine kleine Tochter. Darin versprach er 99 Prozent seines Vermögens für wohltätige Zwecke spenden zu wollen.

Unter den Glückwunschkommentaren waren einige bekannte Namen, wie Bill Gates und Shakira, und eben auch Teresa Enke zu lesen. Die gratuliert Mark Zuckerberg und spricht ganz offen über den Verlust ihrer eigenen Tochter und ihres Mannes und verlinkt auf die Robert-Enke-Stiftung.

Die Witwe Teresa Enke.

Teresa Enke schreibt dort:

"Liebe Priscilla und Mark, Glückwunsch euch beiden zur Geburt eures Kindes Max. Ein Kind zu haben ist für mich die wertvollste Sache der Welt. Ich habe meine erste Tochter Lara mit zwei Jahren verloren - meinen Mann drei Jahre später an die Depression - aber obwohl wir wussten, dass Lara jung sterben muss aufgrund eines Herzfehlersm haben wird die kleinen Momente des Glücks mit ihre genossen.

Seit ihrem und dem Tod meines Mannes, versuche ich Kindern und Erwachsenen zu helfen, die an den gleichen Krankheiten leiden, auch wenn es manchmal schmerzhafte Erinnerungen bei mir wachruft.

Aber zu sehen, was wir durch die Robert-Enke Stiftung erreicht haben, ist Unterstützung genug."

Wer weiß, vielleicht wird Mark Zuckerberg auf das Posting von Teresa Enke aufmerksam und spendet tatsächlich einen kleinen Teil seines auf 45 Milliarden geschätzten Vermögens für Enkes Stiftung.

Zuckerberg will 45.000.000.000 spenden: Das denkt München

vf

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Google wird E-Mails nicht mehr für Anzeigen-Auswahl scannen
Es ist bekannt, wird aber kritisch betrachtet: Google hat bisher die E-Mails von Gmail-Nutzern für personalisierte Werbung durchleuchtet. Damit soll bald Schluss sein.
Google wird E-Mails nicht mehr für Anzeigen-Auswahl scannen
Google bringt Mesh-WLAN-System Google Wifi nach Deutschland
Ab sofort ist Google Wifi in Deutschland erhältlich. Nutzer sollen es ganz leicht einrichten können. Google setzt bei Wifi auf das Mesh-System. Damit sollen Verbraucher …
Google bringt Mesh-WLAN-System Google Wifi nach Deutschland
Word-Dokument nicht weiterbearbeiten
Normalerweise springt Microsoft bei einem Dokument automatisch an die zuletzt bearbeitete Stelle. Auf Wunsch lässt sich das ändern.
Word-Dokument nicht weiterbearbeiten
Eigene Handschrift als Schriftart nutzen
Schreibtradition trifft digitale Technik: Ein kostenloser Onlinedienst erstellt einen Zeichensatz, der aussieht wie die eigene Handschrift. Dies bewährt sich etwa beim …
Eigene Handschrift als Schriftart nutzen

Kommentare