Zwei Tage vor den Terroranschlägen

Das steckt hinter dem unheimlichen Paris-Tweet

Paris - Am 11. November erschien auf Twitter ein Eintrag, der rückblickend betrachtet erschaudern lässt. Er scheint die Terroranschläge vorab zu prophezeien.

In einem Tweet vom 11. November ist von einer Eilmeldung die Rede, wonach die Zahl der Toten des Pariser Terror-Angriffs auf mindestens 120 gestiegen ist. Dazu würde es 270 Verletzte geben.

Zwei Tage vor den Angriffen? Die Opferzahlen sind erschreckend nahe an der Wirklichkeit.

Tausende haben diesen Eintrag mittlerweile geteilt und fragen sich: Wusste hier jemand schon etwas über die Angriffe? War es eine Vorahnung?

Die Auflösung des unheimlichen Rätsels

Dieser Tweet liefert in Wirklichkeit kein Futter für Verschwörungstheorien! Es handelt sich bei dem Account PZFeed Ebooks nämlich um ein Computer-Programm, das Tweets durch die Kombination anderer populärer Tweets generiert, berichtet die Huffington Post.

Hier wurde eine Nachricht vom November 2014 über einen Terrorangriff auf eine Moschee in Nigeria, mit einer Nachricht über den Terror in Paris im Januar vermischt.

Die beiden ursprünglichen Tweets:

Gerücht schwirrt im Netz herum

Also ist die kombinierte Nachricht purer Zufall! Das Gerücht über den unheimlichen Tweet dürfte sich trotzdem noch weiter im Netz verbreiten und für reichlich Spekulationen sorgen - wie man hier sehen kann:

mg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Apple räumt Probleme mit Macbook-Tastaturen ein - kostenfreie Reparatur angeboten
Apple hat eingeräumt, dass es mit Tastaturen der neueren Macbook-Laptops Probleme gibt. Das US-amerikanische Technologieunternehmen reagiert mit kostenloser Reparatur.
Apple räumt Probleme mit Macbook-Tastaturen ein - kostenfreie Reparatur angeboten
Google schickt in Deutschland wieder Kamera-Autos auf die Straßen - das ist der Grund
Die Kamera-Autos von Google sind wieder auf den Straßen in Deutschland unterwegs - allerdings nicht, um ihr Bild-Material für den Online-Dienst Street View zu verwenden.
Google schickt in Deutschland wieder Kamera-Autos auf die Straßen - das ist der Grund
YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
YouTube und Instagram verschärfen ihren Konkurrenzkampf um Anbieter von Videoinhalten. Bei der Google-Videoplattform werden sie künftig auch Geld mit kostenpflichtigen …
YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
Google bringt eigene Podcast-App für Android
Podcasts erreichen immer mehr Zuhörer. Google schließt sich mit einer eigenen Android-App dem Boom an und will mit der Empfehlung von Inhalten auf Basis der …
Google bringt eigene Podcast-App für Android

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.