Technik-Schnäppchen oder Mogelpackung?

München - Ausstattungslücken oder veraltete Technik können so manches vermeintliche Elektronik-Schnäppchen am Ende doch zum Fehlkauf machen.

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Verbraucher informieren sich deshalb im Vorfeld besser darüber, welche Standardausstattung in der betreffenden Geräteklasse marktüblich ist, berichtet die Zeitschrift “Chip Test & Kauf“ (Ausgabe 4/2011). Zudem sollte man nicht zu sehr auf in der Werbung angepriesene einzelne Leistungsmerkmale achten, sondern das Gesamtpaket betrachten.

Nützlich ist in jedem Fall ein Preisvergleich: Discounter, Fachhändler, Elektromärkte oder Online-Versender haben oft ganz unterschiedliche Konditionen. Um sich einen ersten Eindruck vom Wunschgerät zu verschaffen, lohnt sich den Angaben zufolge der Gang in einen Laden: Dort ließen sich Verarbeitung, Bedienung und Lieferumfang prüfen.

Bei Fernsehern sollten sich Kunden in Verkaufsräumen nicht nur HD-Filme, sondern auch das ganz normale Fernsehprogramm zeigen lassen, raten die Experten. Soll ein Notebook mit Intel-Prozessor angeschafft werden, müssen Käufer ganz genau hinsehen. Denn die Modelle der neuesten Prozessoren-Generation heißen in der Kurzform wie die alten, nämlich i3, i5 und i7.

Ob es sich um die schnelleren neuen oder die langsameren alten Chips handelt, verrät nur ein Blick auf die Zahlenkolonne hinter der Kurzbezeichnung: Ist sie dreistellig, handelt es sich um einen älteren Prozessor. Ist sie vierstellig, steckt ein neuer Chip im Notebook.

Beispiel Kompaktkameras: 16 Megapixel Auflösung klingen erst einmal gut. In der Praxis seien das aber viel zu viele Fotozellen auf den verbauten kleinen Bildsensoren, warnt die Zeitschrift. Bildrauschen und matschig aussehende Fotos seien die Folge. Kompaktkameras mit 12 oder 10 Megapixeln böten meist eine deutlich bessere Bildqualität.

dpa

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