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Auch in der Neuauflage von "The Last of Us" für Playstation 4 kämpfen sich Joel und die Teenagerin Ellie durch eine postapokalyptische Welt.

Neuauflage für Playstation 4

The Last of Us: Remastered im Test

Für viele Gamer war "The Last of Us" das beste Spiel des vergangenen Jahres. Nun kommt die Remastered Edition für die Next-Gen-Konsole Playstation 4. Zum Test der Neuauflage.

Keine Frage: Das Survival-Action-Abenteuer "The Last of Us" von Naughty Dog (für Sony) ist schon jetzt ein Meilenstein der Videospiel-Geschichte. Auch wenn die Handlung des postapokalyptischen Spiels dieselbe bleibt, so fügt die Next-Gen-Version der fesselnden Atmosphäre diese Third-Person-Shooters neben einer Wahnsinns-Grafik noch einige kleinere, aber ziemlich coole Features hinzu. Zwar liegen zwischen der alten und neuen Edition keine Welten - aber man merkt den Unterschied deutlich.

Die Story bleibt altbekannte, dafür aber nicht weniger mitreißend: Die Bevölkerung der USA wurde durch die Pandemie eines tödlichen Pilzes nahezu komplett ausgelöscht. 20 Jahre sind seither vergangen. Die Natur breitet sich in den verlassenen Städten wieder aus und die wenigen Überlebenden töten sich gegenseitig, um an Nahrung oder Waffen zu kommen. Die Regierung der Vereinigten Staaten ist zusammengebrochen. Der Großteil der nicht infizierten Überlebenden lebt in Quarantänezonen, die vom Militär kontrolliert werden. Die Infizierten hingegen, verwahrlosen außerhalb dieser repressiven Schutzgebiete.

In dieser Zeit beginnt ein Kampf ums Überleben zweier Menschen, den sie fortan gemeinsam führen müssen: Der erfahrene Waffenschmuggler Joel, der sich noch an die Welt vor der Pandemie erinnern kann und die 14-Jährige Teenagerin Ellie, die in der Zeit nach Ausbruch der Krankheit aufwuchs. Joel verspricht einem sterbenden Freund, das Mädchen aus der Gefahrenzone „Hunter City“ in eine andere Quarantänezone zu bringen.

The Last of Us Remastered: Hammer-Grafik

Was die Grafik angeht, so merkte man der Ps3-Version an, dass das Spiel die Konsole an ihre Grenzen brachte. Auf der PS4 können sich die prachtvoll-düsteren Landschaften und die wunderbar detailliert animierten Charaktere in einer bislang unbekannten Pracht entfalten.

Den Animationen merkt man gleich die verbesserte Darstellungsgeschwindigkeit von 60 Frames pro Sekunde an. Alles läuft viel flüssiger ab. Zugegeben: wer die Ps3-Version gespielt hat, mag sich zunächst beim Zuschauen etwas irritiert fühlen. Man kann und sollte die Wiedergabe schon mal auf die früheren 30 Frame pro Sekunden herunterschrauben, um den Quantensprung zu ermessen, der sich der höheren Rechenpower verdankt. Das Schöne an solchen Momenten ist ja auch, dass man erspürt, wie viel noch lange nicht ausgereiztes Potential in der PS4 steckt.

Auch die weit größere Texturen-Tiefe fällt schnell und vor allem äußerst angenehm ins Auge. So erscheinen die Charaktere und Objekte in einer bislang ungekannt deutlichen Auflösung. Wunderschön! Kein Spiel für die PS4 bot bislang eine derartige Hammer-Grafik. Das weiß. Entwickler "Naughty Dog" offensichtlich. Und fügte dem Spiel einen Foto-Modus hinzu, bei dem man die beeindruckenden Landschaften festhalten und wie bei Instagram mit ein paar vorgegebenen Darstellungsmodi verfremden kann. Nice!

Auch das Gameplay profitiert enorm von der besseren Framerate. Die Bewegungen der Charaktere im Kampf wirken mittlerweile so flüssig und flott wie in "Call of Duty" - zudem kommt einem das Schießen nun richtig rückenfrei vor. Auch die Steuerung der Figuren wirkt durch den verbesserten PS4-Controller angenehm eingängiger. So würd die Tastaturbelegung erweitert - kann aber auch auf die Vorgängereinstellungen zurückgesetzt werden.

Auch der eh schon coole Onlinemodus der alten Version, der die Muliplayer in ein Jeder-gegen-Jeden in der postapokalyptischen Welt versetzt hat eine. Verbesseurung erfahren. So wurden in die Remasterd-Edition sämtliche Downloadinhalte und -karten gepackt. Hinzu kommt noch die Einzelspieler-Kampagne "Left Behind".

Was soll man noch sagen? Die Neuauflage von "The Last of Us" ist wie schon die Ur-Version ein Meisterwerk. Endlich hat man das Gefühl, wirklich im Next-Gen-Zeitalter angekommen zu sein. Wer die PS3-Version kennt, kann sich überlegen, ob er in die Verbesserungen Geld investieren will, Wer das Game noch nicht gespielt hat: Worauf wartet Ihr eigentlich noch....?

Genre: Third-Person-Shooter

Hersteller: Naughty Dog

Für: Playstation 4

Altersfreigabe: Ab 18 Jahren

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