Ins Theater gehen

- "Ein schlimmer Fehler im ersten Semester ist es, sich hängen zu lassen und das Studium als reine Unterhaltung zu sehen. Mitarbeit und Nachbereitung sind vom ersten Tag an wichtig. Jeder Student sollte sich möglichst früh fragen, ob Jura das richtige Fach ist.

Freude am Argumentieren und an einer sorgfältigen Wortwahl sollten alle unsere Anfänger mitbringen. Juristen müssen logisch denken können. Abstraktionsvermögen ist ebenso gefragt, überdies werden Kenntnisse anderer Sprachen immer wichtiger.

Ich bin erst nach meiner Promotion an die University of Michigan gegangen. Den Schritt ins Ausland würde ich heute früher tun, weil er den Blick auf die eigene Rechtsordnung schult. Außerdem würde ich mich gezielter in anderen Fachbereichen umsehen, die auch für Juristen von Nutzen sind - zum Beispiel die Wirtschaftswissenschaften und Kulturwissenschaften.

Abseits des Hörsaals rate ich meinen Studenten, sich eine Bereicherung nicht entgehen zu lassen: Die Begegnung mit anderen Kulturen, die gerade in München möglich ist. Ich denke vor allem an islamische und ostasiatische Kulturkreise und das jüdische Erbe.

Und die Studenten sollten viel ins Theater gehen, weil sie dort eine gute Sprache hören. Zumindest meistens. Meine Studenten sollten Dinge tun, die ihre Lebensfreude steigern."

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