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Wer den USB-Stick vom Rechner abzieht, während dieser noch schreibt, riskiert seine Daten. Foto: Andrea Warnecke

Tool enttarnt bösartige USB-Sticks

Schadsoftware braucht keiner - aber fast jeder hat auf dem PC mal damit zu tun. Aber auch den USB-Stick kann es treffen. Da kann man aber vorbauen.

Berlin (dpa/tmn) - Dass sich auf USB-Sticks Schadsoftware befinden kann, die sich unbemerkt installiert, hat man schon einmal gehört. Auch deshalb sind unter Windows das Deaktivieren der Autostart-Funktion sowie ein aktueller Virenscanner Pflicht, mit dem man Sticks vor dem Öffnen durchleuchtet.

Eine weitere, eher unbekannte Bedrohung geht von manipulierten USB-Sticks aus, die sich fälschlicherweise als Tastatur ausgeben und so Eingaben mitschneiden oder Schadcode ins System eingeben können.

Wer viel mit USB-Sticks aus allen möglichen Quellen arbeitet, kann sich dagegen mit dem USB Keyboard Guard schützen, das ständig im Hintergrund läuft. Wird eine neue Tastaur erkannt, blockiert das Tool von G Data diese zunächst und zeigt eine Warnung an, in der der Nutzer die Tastatur zulässt, wenn es sich tatsächlich um eine Tastatur handelt, oder den Zugriff blockieren kann, wenn es sich in Wirklichkeit etwa um einen manipulierten USB-Stick handelt. Das Tool merkt sich die Entscheidung für zugelassene Geräte.

Kostenloser Download von USB Keyboard Guard

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