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Google-Konto-Nutzer können durch ein paar Klicks in den Einstellungen ihre Daten vor der Weitergabe an ein Webtracking-Unternehmen schützen. Foto: Sebastian Kahnert

Klicks zum Datenschutz

Tracking-Einstellungen im Google-Konto überprüfen

Google-Konto-Nutzer sollten die Datenschutz- und Aktivitätseinstellungen überprüfen. Ansonsten landen die Daten bei einer Online-Marketing-Firma. Mit ein paar Klicks lässt sich das aber verhindern.

Berlin (dpa/tmn) - Nutzer eines Google-Kontos sollten die Datenschutz- und Aktivitätseinstellungen überprüfen. Hintergrund ist eine Änderung der Datenschutzerklärung des Unternehmens, auf die die US-Initiative Pro Publica hinweist.

Demnach werden in Google-Konten, die nach dem 28. Juni 2016 eröffnet wurden, jetzt automatisch Daten von Googles Webtracking-Unternehmen DoubleClick mit persönlichen Daten aus dem Google-Konto verknüpft.

DoubleClick überwacht laut Pro Publica die Zugriffe auf mehr als die Hälfte der eine Million weltweit meistbesuchten Webseiten. Damit kann das Unternehmen auf Smartphones und im Web-Browser nun noch genauer Werbung platzieren und Nutzeraktivitäten im Netz persönlicher zuordnen. Nutzer können die Zusammenführung dieser Daten allerdings stoppen, oder "pausieren", wie Google es nennt.

Die entsprechende Option findet man in den Einstellungen des Google-Kontos im Unterpunkt "Konto & Datenschutz" und "Google-Aktivitätseinstellungen". Dort wird unter "Web- & App-Aktivitäten" die Verfolgung der Aktivitäten deaktiviert.

Auch wer sein Google-Konto bereits länger nutzt, sollte diesen Bereich der Einstellungen besuchen. Hier lassen sich zahlreiche weitere Optionen wählen, wie und in welchem Umfang Google Daten über die Nutzung seiner Dienste erheben kann.

Bericht von Pro Publica (Englisch)

Aktualisierte Datenschutzerklärung von Google

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