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Marco Weiss

Türkei: Marco-Prozess wird vertagt

Nach fast zwei Jahren immer noch kein Urteil: Der Prozess gegen Marco Weiss, der in der Türkei wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt ist, wird auf den 5. Juni vertagt.

Der Missbrauchs-Prozess gegen den Uelzener Marco Weiss verzögert sich. Die Anwälte des jungen Deutschen hatten eigentlich an Karfreitag mit einem Urteil gerechnet, schreibt Spiegel Online. Das Verfahren wurde jedoch auf den 5. Juni vertagt, nachdem der Staatsanwalt ein neues Gutachten zum Zustand der Britin beantragt habe. Den Antrag habe das Gericht aber abgelehnt, berichtet die Allgemeine Zeitung auf ihrer Internetseite.

Fast auf den Tag genau zwei Jahre liegt er zurück: jener Osterurlaub, in dem der damals 17-jährige Marco Weiss eine 13-jährige Britin sexuell missbraucht haben soll, erinnert Sueddeutsche.de. Marco bestreitet einen Missbrauch, die Zärtlichkeiten nach einem Discobesuch seien einvernehmlich gewesen. Er habe nicht gewusst, dass Charlotte erst 13 Jahre alt war, ist auf Zeit.de nachzulesen.

Das Magazin Stern sprach mit Marcos Verteidiger, der sich optimistisch zeigt: "Ich erwarte am Ende einen Freispruch. Marco ist unschuldig." In einer Bildergalerie erinnert Stern.de noch einmal an das Ende der achtmonatigen Untersuchungshaft.

Vom "unendlichen Fall des Marco Weiss" berichtet heute.de und rollt die Geschichte des jungen Uelzeners noch einmal chronologisch auf.

Seine Erlebnisse im türkischen Gefängnis hat Marco Weiss in einem Buch verarbeitet. Eine von zahlreichen Besprechungen gibt es auf Welt.de unter dem Titel: "Der Schlafentzug war eine Folter." Marcos Unterstützer skandieren auf einer eigenen Homepage: "Freiheit für Marco" und fordern eine faire und jugendgerechte Verhandlung.

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