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Twitter kostet bald Geld.

Twittern bald nicht mehr kostenlos

Carlsbad - Twitter will endlich Geld verdienen. Deshalb soll es bald etwas kosten, den Dienst zu benutzen. Welches Bezahlmodell sich der Betreiber ausgedacht hat, ist bisher unklar.

Auf der Suche nach einem tragfähigen Einkommensmodell plant Twitter die Einführung von Nutzungsgebühren. Vorstandschef Evan Williams teilte dies auf einer Konferenz in Kalifornien mit, nannte aber keine Details, welche Art der Nutzung kostenpflichtig gemacht werden soll. “Es wird dazu kommen, dass Sie ein Formular ausfüllen und uns Geld geben“, sagte Williams auf der Konferenz “D: All Things Digital“ der Zeitung “Wall Street Journal“ in der kalifornischen Ortschaft Carlsbad.

“Wir arbeiten da gerade dran“, fügte der Mitbegründer des Internet-Unternehmens hinzu. Geplant ist möglicherweise die Einführung von Gebühren für besondere Dienste wie die Authentifizierung. Damit könnte sichergestellt werden, dass eine über Twitter verbreitete Information auch wirklich von dem angegebenen Absender stammt. Zur Möglichkeit einer Finanzierung von Twitter durch Bannerwerbung sagte Williams, er lehne dies nicht grundsätzlich ab, sei davon aber wenig begeistert: “Das ist wahrscheinlich die am wenigsten interessante Sache, die wir tun können.“

Twitter will nach Angaben des Vorstandschefs in der nächsten Zeit noch mehr Mitarbeiter einstellen, um das weitere Wachstum des Dienstes zu unterstützen. Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco hat zurzeit 43 Beschäftigte und damit doppelt so viel wie noch im Januar. Das Unternehmen ist immer wieder Gegenstand von Spekulationen einer möglichen Übernahme. Williams sagte jedoch, er glaube, dass Twitter unabhängig bleiben werde.

AP

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