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Häkchen dran und gut: So könnten die verifizierten Accounts aussehen.

Keine falschen Spielchen: Twitter prüft Promi-Accounts

Immer mehr Promis zieht es zu Twitter. Doch nicht immer ist drin, was draufsteht. Aus Schutz vor Fälschung will Twitter künftig Promiaccounts prüfen.

Ashton Kutcher twittert selbst. Der Account vom Dalai Lama war ein Fake, ebenso der von Harald Schmidt. Und P. Diddy? Twittert er selber, lässt er eine Agentur für sich texten oder ist auch dieser Account unecht? Der Mikrobloggingdienst Twitter will genau solche Fragen überflüssig machen.

Ab dem Sommer soll es sogenannte „verifizierte Accounts“ geben. In einer Betaversion sollen kleine blaue Häkchen die Echtheit berühmter Namen beweisen - wenn dahinter denn tatsächlich die Promis stecken. „Das Experiment beginnt mit Personen des öffentlichen Lebens, mit Ämtern, berühmten Künstlern, Sportlern und allen anderen, die Gefahr laufen, imitiert zu werden“, schreibt Twittergründer Biz Stone im Twitter-Blog.

Auslöser für diese Änderung war ein Rechtsstreit mit Tony La Russa, dem Manager des Baseballteams St. Louis Cardinals. Jemand hatte in La Russas Namen einen Twitter-Account eingerichtet und darüber sarkastische Witze gerissen. Daraufhin verklagte der Baseballmanager Twitter. Eine Liste vieler twitternden Promis, ob echt oder unecht, gibt es beim Promipranger. Wie man einen echten Promi-Twitterer von einem unechten unterscheidet, erklärt das Blog Off the Record.

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