Renault kollidiert mit Rettungsauto: Ein Mensch lebensgefährlich verletzt

Renault kollidiert mit Rettungsauto: Ein Mensch lebensgefährlich verletzt

Spezielle Funktion entwickelt

Bei Katastrophen: Behörden warnen per Twitter

Berlin - In Katastrophenfällen schaltete man früher das Radio ein, um Warnungen der Behörden mitzubekommen. Diese Rolle übernimmt mittlerweile das Smartphone und Soziale Netzwerke. Darauf hat Twitter reagiert.

Das Online-Netzwerk Twitter führt Notfall-Nachrichten für Katastrophenfälle ein. Organisationen wie das Rote Kreuz oder die US-Katastrophenschutzbehörde FEMA können künftig Twitter-Nachrichten als „Alert“ markieren, teilte das Netzwerk am späten Mittwochabend mit. Nutzer, die diese Achtungsmeldungen abonniert haben, bekommen die Nachrichten als SMS auf ihr Handy geschickt.

Im Twitter-Nachrichtenstrom sollen die Warnmeldungen mit einer orangefarbenen Glocke hervorgehoben werden. Die Funktion solle „in Notfällen, bei Naturkatastrophen oder in Momenten, wenn andere Kommunikationsdienste nicht erreichbar sind“ wichtige Informationen verbreiten, erklärte Twitter-Managerin Gaby Pena auf dem Firmenblog.

Zum Start holte Twitter mehr als 70 Hilfsorganisationen und Behörden ins Boot. Dazu gehören das US-Seuchenschutzzentrum und der US-Geologiedienst, der Erdbeben misst. Neben Behörden aus den USA sind auch Stellen in Japan und Südkorea dabei. Weitere Stellen weltweit sollen folgen, hieß es. Das Netzwerk will sich offenbar auf Behörden und Hilfsorganisationen konzentrieren; andere Anlaufstellen wie etwa Medien wurden nicht erwähnt.

US-Behörden benutzten Twitter bereits während vergangener Naturkatastrophen als Kommunikationskanal. So verschickte die Katastrophenschutzbehörde FEMA während des Hurrikans Sandy 2012 Nachrichten über das Online-Netzwerk. In Deutschland wurden nach dem Elbe-Hochwasser im Sommer im Internet Hilfsaktionen organisiert, Webseiten meldeten, wo Sandsäcke und Helfer gebraucht wurden. Außerdem betreiben Kommunen und andere Organisationen Dienste via SMS wie das Katastrophen-Warnsystem Katwarn.

Bei Katastrophenfällen berichten auch immer wieder Betroffene selbst online von ihren Erfahrungen. Solche Augenzeugenberichte nehmen mit der steigenden Verbreitung von Smartphones mit Internetzugang zu. Allerdings werden so auch immer wieder Fehlinformationen weiter getragen.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mitteilung zu Mobilfunk-Preiserhöhung muss deutlich sein
Für Mobilfunkkunden hört sich "Tarifinformation" zunächst besser an als "Preiserhöhung". Doch solche Umschreibungen führen in die Irre oder sorgen dafür, dass der …
Mitteilung zu Mobilfunk-Preiserhöhung muss deutlich sein
CCleaner mit Virenscanner - bei Installation abwählen
Ein Doppelpack aus CCleaner und Virenscanner klingt erst einmal nach einem attraktiven Angebot. Doch wer bereits einen Virenscanner installiert hat, kann mit einem …
CCleaner mit Virenscanner - bei Installation abwählen
Zum Energiesparen Akku-Regler korrigieren
In Windows 10 lässt sich einstellen, wie leistungsfähig das System sein soll: Das hat im Akkubetrieb Einfluss darauf, wie lange der Akku das Gerät mit Energie versorgen …
Zum Energiesparen Akku-Regler korrigieren
Neu auf dem Markt: Frische Smartphones und HD-Audio
Musik-Streamingdienst Deezer lockt mit Musik kostenlos in Hifi-Qualität. Das gilt für Nutzer, die die neue Desktop-App herunterladen. Neu in den Regalen liegen zudem die …
Neu auf dem Markt: Frische Smartphones und HD-Audio

Kommentare