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Comedian Abdelkarim.

Facebook-Post dreht die Runde

Comedian will Antworten auf Fragen zu Köln-Übergriffen kennen

Köln - Die Übergriffe während der Silvesternacht in Köln sind noch nicht vollständig aufgeklärt. Nun meldet sich via Facebook Comedian Abdelkarim zu Wort, der die Antworten kennen will:

Die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln sind bislang nicht vollständig aufgeklärt. Nach und nach geraten neue Informationen an die Öffentlichkeit. So soll die Polizei unter anderem Zettel mit Droh-Sätzen bei zwei Männern sichergestellt haben.

Der Comedian Abdelkarim, Sohn marokkanischer Einwanderer, wurde nach den traumatischen Ereignissen in Köln Ansprechpartner für viele Menschen.

In einem langen Facebook-Post gibt er Antworten auf die wichtigsten Fragen, die ihm gestellt wurden. Er stellt klar: "Nein, die Ereignisse sollen nicht relativiert werden" und ruft den Facebook-Nutzern in Erinnerung: "Ja, auch vor dem 1.1.2016 lebten

Nordafrikaner in Deutschland. " 

Abdelkarim prognostiziert außerdem: "Ja, das Klatschen an Bahnhöfen wird jetzt wohl weniger. Dafür gibt's mehr ausgestreckte Arme zur Einhaltung des Abstands. Das könnte zu Missverständnissen führen."

Abschließend vertritt er seine Meinung: "Ja, ich glaube ernsthaft, dass wir das schaffen". An einen Erfolg für Pegida glaubt der 34-Jährige nicht.

Hier lesen Sie alle Antworten des Fernsehmoderators:

In den letzten Tagen war ich als Marokkaner für sehr viele Menschen der Ansprechpartner. Hier meine Antworten zu den am...

Posted by Abdelkarim on Donnerstag, 7. Januar 2016

Abdelkarim veröffentlichte den Beitrag am Donnerstag auf Facebook, bislang wurde er mehr als 8.000 Mal geteilt (Stand: Freitag, 14 Uhr).

Ebenfalls für Aufsehen sorgte der Facebook-Post eines Afrikaners, der in Deutschland lebt. Er forderte gewalttätige Ausländer in einem Video auf, ihre Klamotten zu packen und Deutschland zu verlassen.

Bettina Pohl

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