Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus
Der Onlinedienst "forget.me" hilft Nutzern dabei, unliebsame Inhalte über sie im Netz aufzuspüren und ihre Löschung zu beantragen. Foto: forget.me

Unangemessene Links aufspüren und entfernen

Meerbusch (dpa-infocom) - Suchmaschinen wie Google oder Bing müssen unter bestimmten Umständen unliebsame Links aus dem Index entfernen. Ein Onlinedienst hilft Nutzern jetzt dabei, solche Verweise in den Weiten des Netzes zu finden.

In Europa haben Internetnutzer mehr Rechte als anderswo. Seit Mai existiert für Europäer zum Beispiel ein Recht auf Vergessen. Liefert eine Suchmaschine wie Google, Bing oder Yahoo nach Eingabe des Namens einer Person Hinweise auf Informationen, die überholt sind und den Betroffenen in einem schlechten Licht darstellen, so hat der Nutzer das Recht, diesen Link aus dem Suchindex entfernen zu lassen. Das gilt allerdings nur für Privatpersonen und für ganz bestimmte Informationen.

Google hat relativ rasch nach dem Urteil ein entsprechendes Onlineformular eingerichtet, wo sich Betroffene melden können. Microsoft Bing zog wenig später nach. Doch es ist nicht leicht, Links zu finden und die Suchmaschinen nötigenfalls zu bitten, unpassende Verweise zu entfernen. Deshalb gibt es nun den Onlinedienst forget.me.

Der von Reputation VIP betriebene Dienst durchsucht die führenden Suchmaschinen Google und Bing auf Wunsch nach dem eigenen Namen. Werden dabei Treffer entdeckt, die man selbst für unpassend hält, lässt sich per Mausklick bei Google und Bing das Entfernen des Links beantragen - einfacher geht es kaum.

Alle Anträge werden bei Google und Bing allerdings noch manuell bearbeitet, denn es müssen rechtliche Kriterien erfüllt sein, damit jemand auch wirklich Anspruch auf das Entfernen eines Links hat. forget.me ist jedoch beim Aufspüren solcher Links und beim Antrag auf Entfernung behilflich.

Hier geht es zu forget.me

Google-Infos zum Link-Entfernen

Formular bei Bing

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