Ungewöhnliche Dinge wagen

- "Die Studenten sollten nicht denken, es geht weiter wie in der Schule. Im Design-Studium muss man sich von Anfang an aktiv einbringen und auch Kritik üben. Wichtig ist auch, einen persönlichen Bezug zu den Inhalten zu entwickeln. Man sollte das Studium außerdem nicht als Einzelkämpfer bestreiten, sondern früh Kontakt zu Kommilitonen knüpfen und gemeinschaftlich arbeiten.

Mitbringen sollten unsere Studenten die Fähigkeit zum unkonventionellen Blick auf die Dinge und die Bereitschaft, Ungewöhnliches auszuprobieren. Die wesentliche Tätigkeit eines Gestalters ist es schließlich, ungewöhnliche Formen zu finden.

Ich habe 1968 angefangen zu studieren. Wir hatten seinerzeit zwei Streiksemester, in denen es natürlich um alles andere ging als um das Studium. Nicht, dass das unwichtig wäre, ich würde heute aber mehr Zeit darauf verwenden, fürs Studium zu arbeiten. Gestalten bedeutet, sehr viel auszuprobieren und dabei auch Fehler zu machen. Wichtig ist der Mut zum Experimentieren. Auf keinen Fall sollte man sich Konventionen anpassen. Eine gute Erfahrung ist auch ein Auslandsaufenthalt.

Sehenswert sind gerade die etwas kleineren Museen. Im Stadtmuseum etwa zeigt sich von Fotografie über Mode bis zu Schaustellerarbeiten die ganze Breite gestalterischer Arbeit, die auch die Alltagskultur beeinflusst."

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