Dschihad im Netz

"Ungläubige töten": Google löscht Suchvorschlag

Berlin - Wenn man bei der deutschen Google-Suche das Wort "Ungläubige" eingab, bekam man den brisanten Vorschlag "töten". Schuld war die automatische Vervollständigung. Jetzt reagierte der Konzern.

Gab man bis am Freitagabend auf der deutschsprachigen Seite der Suchmaschine den Begriff „Ungläubige“ ein, wurde dem Nutzer als erste Vervollständigung das Wort „töten“ vorgeschlagen. Am späten Abend war die Kombination "Ungläubige töten" auf der deutschen Google-Seite jedoch gelöscht. Der Internet-Riese reagierte damit nach Darstellung der „Bild“ auf einen Bericht der Zeitung.

„Die automatische Vervollständigung ist eine Funktion im Rahmen der Google-Suche, die Nutzern hilft, schneller das zu finden, was sie suchen“, sagt der Sprecher von Google Deutschland der Zeitung.

Seit August 2014 habe die Häufigkeit dieser Suchanfrage zugenommen, so "Bild". Dabei lassen sich jedoch keine Rückschlüsse auf mögliche radikale religiöse Motive der entsprechenden Internet-Nutzer ziehen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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