Kurioser Streit

Kann etwas "ungooglebar" sein?

Stockholm - Kuriose Auseinandersetzung: Das Unternehmen Google streitet mit Schweden über die Definition des Begriffs „ungooglebar“.

Der schwedische Sprachenrat hatte die schwedische Version des Ausdrucks - „ogooglebar“ - auf die Liste mit Wörtern gesetzt, die nicht im schwedischen Wörterbuch zu finden sind, aber zum allgemeinen Sprachgebrauch zählen. Unter dem Begriff sei etwas zu verstehen, “das nicht mit einer Suchmaschine im Internet gefunden werden kann“, erklärte der Rat.

Die Definition stieß jedoch bei Google auf Missfallen, wie der Rat am Dienstag mitteilte. So habe der kalifornische Konzern um Änderungen gebeten, um zu zeigen, dass sich der Begriff ausdrücklich auf Google-Suchen beziehe. Auf den Änderungswunsch wollte der Sprachenrat aber nicht eingehen. Er beschuldigte Google, die schwedische Sprache kontrollieren zu wollen und entfernte den Begriff „ogooglebar“ von seiner Liste.

AP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Das kann Youtubes Bezahlangebot
Musikvideos, Audio-Alben, Playlists und Livestreaming ohne Werbeunterbrechungen: Das kostenpflichtige Abo-Angebot von YouTube ist nun auch in Deutschland verfügbar. Ein …
Das kann Youtubes Bezahlangebot
Oreo-Updates für Samsung S8 und S7 manuell einspielen
Software-Updates stellen die reibungslose Smartphone-Nutzung sicher und schließen eventuelle Sicherheitslücken. Üblicherweise ploppen Updates Over-the-air auf, können …
Oreo-Updates für Samsung S8 und S7 manuell einspielen
Schöne Tierfotos schießt man nicht von oben herab
Gute Tierfotografie ist definitiv nicht einfach. Nicht nur, dass der Fotograf sich einem Tier nicht mitteilen kann, auch körperlich ist er gefordert. Was für ein …
Schöne Tierfotos schießt man nicht von oben herab
Starker Sound und Siri-Schwächen mit Apples HomePod
Nach dem Überraschungserfolg mit den drahtlosen AirPods-Ohrhörern startet Apple mit dem vernetzten Lautsprecher HomePod sein zweites Soundprojekt. Deutsche Interessenten …
Starker Sound und Siri-Schwächen mit Apples HomePod

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.