US-Ermittler haben Spur zu Google-Hacker

New York. Analysten sind nach den chinesischen Hacker-Angriffen auf die Suchmaschine Google einem der Urheber der Spionage-Attacke unmittelbar auf den Fersen.

Wie die „Financial Times“ am Montag berichtet, hat vermutlich ein freiberuflicher Sicherheitsberater das Programm geschrieben, das eine Sicherheitslücke in Microsofts Browser Internet Explorer ausgenutzt hat.

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Financial Times: US experts close in on Google hackers

Das Programm habe den Zugang zu fremden Computern geöffnet und anschließend Spionage-Software eingeschleust, schreibt die Zeitung unter Berufung auf einen Mitarbeiter der US-Regierung.

Bereits am Wochenende waren die Ermittler einer heißen Spur gefolgt, die in eine Eliteuniversität in Shanghai und eine Berufsschule in Lanxiang führte. Ziel der Attacken sei es gewesen, Firmengeheimnisse auszuspionieren und an Daten von chinesischen Dissidenten zu kommen.

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Die neue Spur zu dem Sicherheitsberater erhärte den Verdacht weiter, dass die chinesische Regierung an den Attacken beteiligt sei, hieß es. Chinesische Beamte hätten einen speziellen Zugang zu der Arbeit des Mitte Dreißigjährigen gehabt, schreibt die Zeitung.

Von den Attacken waren neben Google mehr als 30 weitere amerikanische Unternehmen betroffen gewesen. Bislang hatte die chinesische Regierung jede Beteiligung daran entschieden abgestritten.

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dpa

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