Grünes Licht der US-Wettbewerbshüter

Milliarden-Deal von IBM mit Lenovo genehmigt

Armonk - Der US-Computerkonzern IBM und sein chinesischer Wettbewerber Lenovo haben freie Bahn für ihren milliardenschweren Server-Deal, der wegen Spionagebedenken der US-Behörden in der Schwebe hing.

Die Wettbewerbshüter hätten nun doch keine Sicherheitsvorbehalte gegen einen Verkauf an den chinesischen Konzern mehr, teilte IBM am späten Freitag (Ortszeit) am Sitz in Armonk im Bundesstaat New York mit. Anfangs hatten die Behörden noch befürchtet, die Übernahme könnte chinesischen Spionen die Tür öffnen. Jetzt darf Lenovo für 2,3 Milliarden Dollar (1,7 Mrd. Euro) die IBM-Sparte für Standard-Server kaufen, die mit der x86-Technik herkömmlicher PC-Prozessoren laufen. Das Geschäft mit leistungsstärkeren Servern will IBM behalten.

dpa 

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Neues Surface Pro mit 13 Stunden Akkulaufzeit
Microsoft hat mit dem "Surface Pro" eine runderneuerte Version seines wandlungsfähigen Tablets vorgestellt. Das lautlose Modell soll mit einer Laufzeit von 13,5 Stunden …
Neues Surface Pro mit 13 Stunden Akkulaufzeit
Whatsapp-Warnung vor "Tobias Mathis" - Virus?
Whatsapp-Nutzer werden derzeit vor dem Kontakt mit einem Tobias Mathis gewarnt. Das Ganze ist ein Kettenbrief, der in ähnlicher Form schon seit langem seine Runde dreht. …
Whatsapp-Warnung vor "Tobias Mathis" - Virus?
Chaos Computer Club hackt Iris-Scanner des Samsung Galaxy S8
Das Smartphone mit dem eigenen Iris-Muster zu entsperren, soll Daten vor fremdem Zugriff schützen. Dieses Sicherheitsversprechen ist offenbar etwas hochgegriffen. …
Chaos Computer Club hackt Iris-Scanner des Samsung Galaxy S8
Darum feiern Computer-Experten diese Go-Partie 
Wuhan - Im Schach sind Computer mittlerweile kaum mehr zu schlagen. Beim japanischen Brettspiel Go hatte 3000 Jahre lang der Mensch die Nase vorn - bis jetzt.
Darum feiern Computer-Experten diese Go-Partie 

Kommentare