US-Musikindustrie verfolgt Nutzer von Online-Tauschbörsen

- New York - Die US-Musikindustrie hat eine umfangreiche Kampagne zur Identifizierung und gerichtlichen Verfolgung der Nutzer von Musiktauschbörsen im Internet gestartet. Seit Donnerstag spürt sie im World Wide Web Personen auf, die über Tauschbörsen wie Kaaza oder Grokster Musik zum Downloaden für andere frei geben. Die Recording Industry Association of America (RIAA), der neben AOL und Sony auch der deutsche Weltkonzern Bertelsmann angehört, hatte das Vorgehen am Mittwoch in einer Erklärung angekündigt.

<P>In den nächsten Wochen sollen Klagen gegen enttarnte private Musikanbieter vor US-Gerichten eingereicht werden. Zahlreiche Stars unterstützen die Kampagne als eine Chance zur Ausrottung der Musikpiraterie - unter ihnen Shakira, Mandy Moore, die Dixie Chicks, Peter Gabriel und Sheryl Crow. RIAA-Präsident Cary Sherman erklärte: "Nachdem wir das Sammeln von Beweisen begonnen haben, riskieren individuelle Computernutzer, die weiterhin illegal Musik für Millionen andere anbieten, Anzeigen, die sie tausende Dollar kosten und in Kriminal-Strafverfahren verwickeln können."</P>

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