Vernetztes Rohstoffwissen

- Gemeinsam über nachwachsende Rohstoffe forschen und ihr Wissen bündeln - das wollen künftig die TU München, die Fachhochschule Weihenstephan, die Universität Regensburg und die Fachhochschule Deggendorf. In Straubing wurde jetzt dafür das Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe gegründet. Die vier Präsidenten der Hochschulen, Wolfgang Herrmann, Josef Herz, Alf Zimmer und Reinhard Höpfl, unterzeichneten eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung.

Diese Vereinbarung regelt die künftige Zusammenarbeit und bestimmt die offiziellen Gremien des Wissenschaftszentrums. Als geschäftsführender Direktor für die nächsten drei Jahre wird Prof. Martin Faulstich (von der TU München) bestellt.

Die TU München und die FH Weihenstephan planen, jeweils drei Lehrstühle bzw. Professuren mit dem dazugehörigen Personal in das Wissenschaftszentrum einzubringen. Von der Universität Regensburg kommt ein Lehrstuhl, von der FH Deggendorf voraussichtlich zwei Fachgebiete. Damit sind alle Voraussetzungen geschaffen, um den geplanten Lehrbetrieb zunächst mit einem Masterstudiengang "Nachwachsende Rohstoffe" aufzunehmen.

Dies wird jedoch voraussichtlich erst 2008 in vollem Umfang möglich sein, wenn der geplante Neubau auf dem Gelände des Kompetenzzentrums fertig gestellt ist. Für den Neubau hat die Bayerische Staatsregierung rund 16 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Bis dahin sind die Hochschulinstitute mit Lehre in München und Freising-Weihenstephan sowie Grundlagen- und praxisorientierter Forschung gut ausgelastet. Die drei bisher schon besetzten Lehrstühle und Professuren beschäftigen sich mit der energetischen und stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe, deren Marketing und Management sowie Arzneimittelforschung.

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